Kobanê In Gefahr!!

Während des Syrischen Bürgerkrieges hat es eine Bevölkerungsgruppe geschafft Teile des Landes dem Chaos zu entziehen und statt Mord und Todschlag ein hoffnungsvolles Selbstverwaltunsprojekt zu initiieren. Es sind die syrischen KurdInnen im Norden des Landes. Sie werden im Augenblick massiv von Truppen des sogenannten „Islamischen Staat“ angegriffen, deren erklärtes Ziel es ist das kurdische sozialistisch anmutende Projekt zu zerschlagen und so viele KurdInnen wie möglich zu töten! Hier stehen zwei Weltbilder gegeneinander! Auf der einen Seite Menschen, die das Vakuum des Bürgerkrieges genutzt haben, um ihre Vorstellung von einer besseren Welt in die Tat umzusetzen, und auf der anderen Seite mordende Horden, die unter dem Deckmantel eines Gottes alles menschliche niederwalzen und die Errungenschaften der zivilisierten Welt, ob Gleichberechtigung oder Redefreiheit, zu zerschlagen versuchen. Es ist wahrscheinlich nicht übertrieben, diese Truppe als eine moderne art von Faschisten zu bezeichnen. Dementsprechend kristalisiert sich im Augenblick an den Kämpfen um Kobanê am deutlichsten der Widerspruch zwischen Fortschritt und Barberei. In dieser Auseinandersetzung ziehen nicht irgendwlche Mächtigen die Fäden, sondern KurdInnen kämpfen mutig um ihre Freiheit und ihr Leben und werden dabei weitestgehend von der internationalen Hilfe ausgeschlossen, weil die Angst vor der sich verselbstständigenden Mörderbande „IS“ mindestens so groß ist, wie die Angst vor einem sozialistischen Projekt „Kurdistan“ im Norden Syriens. Trotz dieser Isolierung haben es die Kurdischen Einheiten, in denen Frauen eine entscheidene Rolle spielen, bisher geschafft, Kobanê gegen die islamisten zu verteidigen!!
Solidarisiert euch mit diesem Kampf! Schafft Öffentlichkeit! Freiheit für Kurdistan!!

News zur Situation in Kobani und Rojava unter:
Widerstand in Kobanê: Wir geben nicht auf!--Frauen im Kampf gegen den „IS“
Neueste Neuigkeiten aus der Region
Bericht auf heise.de
Unterstützung für ein demokratisches Experiment
Die Rückkehr des hegemonialen Krieges in Kurdistan
Interview mit dem PYD-Kovorsitzenden Salih Muslim--Die Menschen lernen, sich selbst zu bestimmen
Im Netz gibt es massen von Infos. Dies ist nur eine kleine Auswahl!!

*NPD-Kader als Mitarbeiter der Universität Potsdam*

Studierende der Universität Potsdam können sich in der Bibliothek Bücher bei einem Neonazi ausleihen. Der NPD-Kader Steve Schmidt geht in der Universitätsbibliothek einer Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste nach. Eingesetzt wurde er mindestens an den Standorten Neues Palais und Golm. Den schulischen Teil absolviert er am Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung “Louise-Schroeder-Schule” in Berlin.

Steve Schmidt, geboren 1984 in Henningsdorf, ist Mitglied der “Junge Nationaldemokraten” (JN), der Jugendorganisation der NPD, und seit 2013Presse- sprecher des NPD-Kreisverbandes Oberhavel. Erstmals ins Licht der Öffentlichkeit stellte er sich am 27. Februar 2013 auf einer sogenannten Bürgerfragestunde des Kreistages Oberhavel. Dort stellte er Fragen zum Oberstufenzentrum Zehdenick und informierte sich über Strategien der Verwaltung gegen den Wegzug von Jugendlichen aus dem strukturschwächeren Norden des Kreises Oberhavel.
Durch die anwesenden Abgeordneten wurde er bejubelt und für sein Engagement gelobt.
Dass er zuvor dem NPD-Abgeordneten Axel Dreier die Hand schüttelte, und so seine Verbindung zur neonazistischen Szene öffentlich zeigte, wurde für Außenstehende offenbar nicht ersichtlich. Für die NPD engagierte er sich bisher bei verschiedenen Wahlkampfaktionen, war Teilnehmer mehrerer Kundgebungen und hing u.a. im Bundestags-wahlkampf 2013 Plakate für die neonazistische Partei auf. Außerdem war er an Flugblatt-Verteilaktionen im Rahmen des Bundestagswahlkampfes 2013 u.a. in Mittelstadt beteiligt.
Insbesondere beim Thema Asyl bemühte er sich, sich und seine Partei ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Am 23. Oktober 2013 versuchte er zusammen mit anderen NPD-Mitgliedern, auf einer Bürger_innenversammlung zu einem geplanten Geflüchtetenwohnheim in Gransee rassistische Stimmung zu verbreiten. Die Polizei belegte die Gruppe und ihn jedoch mit Platzverweisen. Weiterhin nahm er an mehreren Kundgebungen gegen geplante Geflüchtetenwohnheime in Neuruppin, Gransee und Rheinsberg teil.
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Die Torte essen wir dieses Jahr allein

Morgen, Freitag den 26.09.2014, jährt sich die Besetzung der datscha zum 6. Mal!

Wer sich nun fragt, wann und wie der diesjährige Geburtstag amtlich gefeiert wird, der/die muss enttäuscht werden. Denn das datscha-Kollektiv hat aus verschiedenen Gründen beschloßen, dieses Jahr die Torte allein zu essen (ätsch) und entspannt etwas für sich zu tun, anstatt einmal mehr eine Party zu organisieren und das geneigte Publikum zu bespaßen. Die ein oder andere schöne Veranstaltung wartet dennoch in den nächsten Wochen auf euch. Oder ihr schaut mal wieder zur Vokü vorbei (gerne auch als Koch/Köchin und nicht nur als Esser/innen) oder ihr organisiert etwas eigenes.

Im Geiste stoßen wir natürlich trotzdem mit allen an, die seit Jahren dem Bungalow der Herzen gewogen sind! Also hoch die Tassen und Prost! Miete verweigern! Kündigung ins Klo! Häuser besetzen sowieso! Und immer schön unbequem bleiben!

Ukraine-Themenabend im Projekthaus

aus der Sicht einer Gruppe von AktivistInnen von der Krim und aus der Ost- und Westukraine

Mittwoch 17. September 2014

Beginn: 18:00 Uhr, danach Solitresen
Im Projekthaus Potsdam Babelsberg, Rudolf-Breitscheid-Straße 164

Worum gehts?

Die Ukraine heute ist eine Realität, die sich auflöst. Grenzen verändern sich, Machtverhältnisse, soziale Institutionen, Wertesysteme und sogar die Bedeutungen einiger Wörter.
Es gibt einige ideologische Positionen, von denen jede eine Rethorik zur Beschreibung der Vorgänge bestimmt. Wir haben eine kurze Chronologie der Ereignisse des Euromaidan und des militärischen Konflikts auf der Krim und in der Ostukraine von 2013-2014 zusammengestellt, die die Fakten aus pro-ukrainischer, pro-russischer und relativ neutraler Position formulieren.
Ein vollständiges Bild von den Ereignissen zu geben, ist schwierig. Deshalb ergänzen wir die Fakten durch persönliche Geschichten von AktivistInnen, durch ihre Beobachtungen und durch Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit selbstorganisierten zivilgesellschaftlichen Initiativen.
Außerdem gibt es eine Solibar, Möglichkeiten für informelle Gespräche und eine Mediapräsentation «Die ganze Wahrheit über euch aus der Sicht der russischen Propaganda»

Projekthaus

Verjüngungs- und Schönheitskur für den Bungalow der Herzen

Vielleicht denkt ihr: ist ja nüscht mehr los an der Havel, in der datscha. Weit gefehlt! Seit Mitte August bekommt unser Häuschen ein nagelneues Dach für den Vorbau, eine Verjüngungskur des Hauptdaches und eimerweise neuen Anstrich. Ein paar Impressionen unserer Baustelle gibts hier.



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