Stadtpolitik mal anders

Ein Video zu der Aktion gibts HIER

Am Mittwoch, den 12.11.08 wurde die Potsdam Stadtverordnetenversammlung (kurz STAVO) durch eine Protestkundgebung massiv gestört. Circa 40 bis 50 Menschen zogen mit Transparenten und Trillerpfeifen in das Stadtparlament ein, unterbrachen die Sitzung und verlasen einen Text und Forderungskatalog. Da Oberbürgermeister Jakobs den Protestierenden kein Rederecht zugestehen wollte, musste erst nach Einreichung eines Antrages durch Vertreter der PDS über dieses Recht abgestimmt werden. Die Mehrheit stimmte für das Rederecht, voraufhin Jakobs und einige andere Stadtvertreter den Plenasaal verliessen.

Presse dazu HIER und DORT und DA

Hier die Forderungen aus dem verlesenen Text:

Wir fordern:

- Aufklärung des brutalen Polizeieinsatzes bei der Beendigung der Party in der Skaterhalle
- Neue Räume für den Spartacus und den S13-Club in der Innenstadt
- Erhalt und Absicherung des Archiv
- Erhalt für „La Datscha“
- Für bestehende Projekte langfristige und bezahlbare Verträge, ohne absurde (Sanierungs-)Auflagen
- Ausreichend Räume und Flächen für die verschiedenen Jugendszenen (Skater, Graffiti etc.)
- Erhalt der Skaterhalle und mögliche Umnutzung als großen, innerstädtischen Freiraum
- Bezahlbare Mieten in Potsdam; keine Verdrängung von Nicht-Reichen-BürgerInnen
- Keine Ausgrenzung, sondern Integration von Menschen und Ideen (z.B. Flüchtlinge, alternative Jugendkultur etc.)
- Konkrete Maßnahmen statt wertloser Lippenbekenntnisse


1 Antwort auf “Stadtpolitik mal anders”


  1. 1 redblog.twoday.net Trackback am 13. November 2008 um 19:11 Uhr
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