Archiv für Oktober 2009

Tempelhofdemo am Samstag den 31.10.

tempelhofdemoplakat

Führung durch ehemals besetztes Haus

POTSDAM / INNENSTADT – Noch einmal eintauchen in die aufregende Zeit der Hausbesetzungen nach der Wende, als es in der Innenstadt eine wilde, politische Kultur und manche Straßenschlacht gab. Anfang der 1990er Jahre waren in Potsdam mehr als 30 Häuser besetzt. Auf der Suche nach günstigem Wohnraum und alternativen Lebensentwürfen befanden sich damals auch Axel und Ralf, die dann in der (besetzten) Kurfürstenstraße 12 lebten. Am Samstagnachmittag führten die beiden Potsdamer, die bis heute ihre Identität schützen wollen, im Rahmen des zweiten Heimatfestivals „Localize“ durch ihr ehemaliges Domizil. Knapp 50 Neugierige, darunter jüngere und ältere Leute, Einheimische und Touristen, schlossen sich der etwas anderen Hausführung an. „Es ist eine riesenschöne Chance, hier wieder rein zu kommen“, freute sich Ralf, der das Besetzen vor zehn Jahren nicht nur „mental an den Nagel“ gehangen habe. den ganzen Artikel lesen
Quelle: MAZ

HH- besetztes Gängeviertel bedroht

Ende August diesen Jahres besetzen rund 200 Künstler_Innen unter dem Motto „Komm in die Gänge“ die leer stehenden Gebäude des Hamburger Gängeviertels, eröffneten Ausstellungs- und Atelierräume und belebten so das von Abriss und Umbau bedrohte historische Viertel. Die Stadt hat den Plan das Viertel an den holländische Investor Hanzevast zu veräußern. Dieser will gut 80 Prozent der Gebäude abreißen und in Büroräume und Loftwohnungen umbauen. Doch kam es zu Unklarheiten, ob der Investor an seinen Plänen festhalten wird und ob er die zweite Rate in Höhe von 2 Millionen zahlen wird und kann. Nun hat der holländische Investor die fällige Rate für das Gebäude-Ensemble doch auf den allerletzten Drücker noch gezahlt. Wenn nun bis Montag die noch letzte ausstehende Rate vom Investor gezahlt wird, kann dieser eine Räumung des Viertels veranlassen. Die Kultursenatorin Welck äusserte dazu: „Uns fehlt die rechtliche Handhabe, um Hanzevast unsere Vorstellungen zu diktieren.“ Damit verschärft sich die Situation für die Besetzer_Innen akut. Aus diesem Grund wird es in den nächsten Tage zahlreiche Aktionen im und um das Gängeviertel geben. das ganze Programm. Zur Geschichte des Viertels, zu den Plänen und einen ausführlichen Pressespiegel: gaengeviertel.info

Berlin- Wagenplatz von Räumung bedroht

20 JAHRE ALT UND WIEDER VON RÄUMUNG BEDROHT
Der Wagenplatz SCHWARZER KANAL soll weichen, der Vertrag wurde zum 31.12.2009 gekündigt! Deshalb haben auf dem Schwarzen Kanal die „QUEER AND REBEL DAYS“ und „WAGENTAGE“ begonnen. Bis zum 25.10. gibt es ein vielfältiges Programm.
mehr Infos und das programm
schwarzerkanal.squat.net

Niederlanden- Hausbesetzungen illegalisiert?

Derzeit wird im niederländischen Parlament ein Gesetzesentwurf diskutiert, nach dem die Besetzung von leerstehenden Häusern schon bald illegalisiert werden soll. Aber was heißt das für die radikale Linke dort? Wer ist eigentlich von dem Gesetz sonst noch so betroffen? Und gibt es überhaupt noch Chancen, das Gesetz zu kippen? Wir sprachen mit SquatterInnen aus Utrecht, um mehr über das bevorstehende Kraakverbot zu erfahren.
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Anlässlich der bevorstehenden Gesetzesänderung soll es vom 30.10. bis 01.11.2009 internationale Aktionstage geben.
der Aufruf dazu auf engl

Freiraum, Freiland, Hallo Freiheit?

Die Potsdamned, die Potsdamer lokal, links politische Artikelsammlung/ Zeitung lädt ein zu einer Diskussion um Freiräume in Potsdam ein.
Dienstag, 27.10.09, 19.00 Uhr, Freie Bibliothek „konte[:x]t, Hermann-Elfleinstr.

die komplette Einladung/ um was es konkret geht etc

Köln: Demonstration für ein Autonomes Zentrum

Am Samstag. den 17.10. demonstrierten in Köln bis zu 750 Menschen für ein Autonomes Zentrum. Sie zogen vom Rathausvorplatz durch die Innenstadt, über den Rhein nach Deutz und von da aus weiter nach Kalk, wo die Demonstration in einem „autonomen Veedelsfest“ endete.
Bei der Zwischenkundgebung am Bahnhof Deutz, kam es zu Polizeiübergriffen auf die Kundgebung. In der Folge wurden mehrere Demoteilnehmer, durch Pfefferspray, leicht verletzt und eine Person wurde zur Personalienfeststellung kurz in Gewahrsam genommen.
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Fotobericht

Filmschau am Freitag

mehr Infos

Besetzungen und Räumungen

Dresden: Stille Besetzung beendet

Heute, 12.10.09 wurde in Dresden ein seit Monaten still besetztes Haus auf der Bautzner Straße von Bauarbeiter_innen geräumt. Zu Widerstand kam es zunächst nicht, da die festen Bewohner_innen schon vor 3 Wochen von der Polizei vertrieben wurden. weiterlesen

Oldenburg: Besetztes Haus geräumt

Das in den späten Abendstunden des 10. Oktober 2009 besetzte Haus in der Osterstraße 13 wurde heute Nachmittag am 12.10.09 geräumt. Die Polizei sperrte dabei die Strasse weiträumig ab und stürmte die 1875 errichtete und lange leerstehende Villa. 5 Personen wurde festgenommen. weiterlesen

Stockholm: Anarkistiska Kliniken geräumt

In diesem Sommer wurden in Schweden schon mehrere Häuser besetzt. Die letzte Besetzung in Stockholm dauerte fast sechs Wochen an, bis das Haus schliesslich am 07.10.09 von der Polizei geräumt wurde. weiterlesen

Berlin: Liebig14-Urteil und Aktionstag

Liebig14 verliert Räumungsprozesse, acht von neun Mietverträgen sind nun rechtskräftig verloren, letzter Prozess am 13. November, Aktionen in mehreren Städten weiterlesen

Naziaufmarsch verhindern

Naziaufmarsch Berlin am 10.10.

-Antifaschistische Blockaden:

Wir rufen dazu auf den Naziaufmarsch auf allen Ebenen zu blockieren und wenn möglich zu verhindern! Wir werden es nicht hinnehmen, dass die Nazis durch unseren Kiez marschieren und rufen deshalb zu Blockaden an zwei Punkten auf:

Szenario 1:

Sollten die Nazis auf der (wahrscheinlichen) Route vom Alexanderplatz zum S-Bhf-Frankfurter Allee marschieren wollen, ist der Anlaufpunkt für alle antifaschistischen Aktionen die angemeldete Kundgebung Friedensstraße/Landsberger Allee ab 13:30 Uhr!! Wir empfehlen euch äußerst dringend das Antifa-Infotelephon vorher anzurufen um auf dem aktuellen Stand der Route zu bleiben und um weitere Infos/ spätere Treffpunkte für geplante Gegenaktivitäten zu erfahren!

Szenario 2:

Sollte die Berliner Polizei ernsthaft den Nazis einen Weg durch Friedrichshain erlauben (unwahrscheinlich) werden wir den Naziaufmarsch genauso entschlossen wie am 1. Mai 2004 verhindern! – Auf allen Ebenen und mit allen Mitteln!- Zentral und dezentral!

Blockade- und Aktionspunkt:
14 Uhr (pünktlich!) U-Bhf-Frankfurter Tor
(Nähe des Thor Steinar Ladens „Tromsö“)

Hier gilt: Vorher übers Infotelefon informieren! Wir empfehlen allen ortsfremden Antifaschisten sich einen Stadtplan für den Friedrichshainer Nord- und Südkiez zu kaufen oder auszudrucken um bei den Aktionen flexibel zu bleiben!
Spätere Aktionspunkte werden vor Ort und nur mündlich bekannt gegeben! – Haltet euch aber auch den späten Abend frei und achtet auf Ankündigungen!

Indymediaartikel

HALTET EUCH AUF DEM LAUFENDEN UND PASST AUF EUCH AUF!




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