Archiv für August 2010

Nehmen wir uns die Stadt!

Positionen zur „Recht auf Stadt“-Bewegung in Hamburg

Dokumentation zur „Recht auf Stadt“ Bewegung in Hamburg: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 und neu Teil 4

Seit Sommer 2009 ist Hamburg in Bewegung. Von Künstlerinnen über Kleingärtner bis hin zur außerparlamentarischen Linken haben sich Initiativen gebildet, die ein „Recht auf Stadt“ einfordern, Themen wie Stadtumstrukturierung und Verdrängungsprozesse werden öffentlich diskutiert und Hausbesetzungen sind wieder „in“. Während sich an einigen Stellen erste konkrete Erfolge abzeichnen (wie mit dem erfolgten Rückkauf des Gängeviertels oder dem Verbleib des Centro Sociale), drohen andere Auseinandersetzungen zu scheitern.

Wir als Avanti – Projekt undogmatische Linke arbeiten seit Sommer 2009 aktiv in der Bewegung und in einigen Initiativen mit. Viele von uns sind als BewohnerInnen innenstadtnaher Viertel selbst von den fortschreitenden Umstrukturierungsprozessen betroffen. Mit dem folgenden Text möchten wir unseren Standpunkt in der Bewegung erläutern, auf Fallstricke in den Konflikten aufmerksam machen und Perspektiven skizzieren.

1. Was „Recht auf Stadt“ für uns bedeutet

Der Begriff „Recht auf Stadt“, der auf den marxistischen Theoretiker Henri Lefèbvre zurückgeht und international in verschiedenen Kontexten benutzt wird, bringt in Hamburg mittlerweile ein breites Spektrum an Initiativen, Strömungen und Akteuren aus den verschiedensten Konfliktfeldern zusammen. Was sie eint, ist die Idee und die Forderung, in allen Belangen des Lebens, Wohnens und Arbeitens in dieser Stadt mitzubestimmen und sich gegen eine neoliberale Stadtentwicklungspolitik zu wehren, die nur den Interessen des Kapitals dient. Es geht um nicht weniger als die Erneuerung der Stadt und damit letztlich um die Machtfrage, denn heute liegen die Entscheidungen über den städtischen Raum in der Hand von Stadtentwicklern, Geldgebern, Unternehmen und Politikerinnen. Mit der Parole und der Einforderung eines Rechts auf Stadt wurde ein gemeinsamer Nenner der verschiedenen Konfliktfelder gefunden und in einer offensiven Forderung ausgedrückt: Alle BewohnerInnen der Stadt haben ein Recht auf Stadt! Die „Right To The City Alliance“ aus New York schreibt: „Wir glauben, das Recht auf Stadt ist das Recht aller Menschen die Lebensumstände herzustellen, die ihren Bedürfnisse entsprechen.“ Das bedeutet Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum und zur Partizipation an allen Entscheidungen, die das eigene Leben betreffen. (…)

der Ganze Text: Nehmen wir uns die Stadt als pdf oder im Netz auf avanti-projekt.de

Mehr Infos zur Kampagne Recht auf Stadt gibts hier

25.8.konzert,obstacles aus copenhagen, coup d`etat aus berlin

gäste aus dänemark beehren uns mit experimental, noisy what ever krach…
dazu seviert der chefkoch coup d`etat aus berlin mit feinstem hardcore/screamo gemansche…
guten appetit

Abstimmung für die Wagenburg in der Tornowstr/ Hermannswerder

Mitmachen!
Heute kann für den Erhalt der Wagenburg in der Tornowstr auf Hermannswerder auf der Internetseite der PNN abgestimmt werden. zur Abstimmung hier entlang

Mehr Informationen und ein Aktionsbericht für den Erhalt gibt es hier

Bis 2012 wird die Wagenburg auf Hermannswerder von der Stadt vorerst geduldet. Wie ein weiteres Vorgehen aus der Sicht der Stadtverwaltung aussehen könnte, kann in einer Pressemitteilung vom 02.07.2010 nachgelesen werden.

AJUCA camp auf dem Kulturkosmos Lärz

Das Alternative JUgendCAmp geht im Jahr 2010 in die glückbringende siebte Runde. Vom 17. bis 22. August wird es wieder ein riesiges Programm auf dem alten Flughafengelände des Kulturkosmos in Lärz geben. Bei bestem Sommerwetter könnt Ihr an Workshops und Seminaren teilnehmen, Vorträge und Filme erleben, Leute aus dem Dorf nebenan oder von weiter weg kennenlernen, tanzen, singen, feiern, oder einfach in der Sonne chillen. Dieses Camp wird die Welt bunter machen. Es tut gut, ein paar Tage andere Vorstellungen von Gesellschaft und Selbstorganisation zu erleben, sich einzubringen und ein funktionierendes Zusammensein durch freiwilligen Einsatz (Do It Yourself) zu erfahren. Zudem werden wir auch unsere regionalen “Grenzen” erweitern und das Camp ebenfalls für Berlin/Brandenburg öffnen. mehr Infos/ Anmeldung…




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