Archiv für Oktober 2010

Morgen/ 29.10/ Critical mass gegen Atomkraft

Am Freitag, den 29.10, ab 16.00 UHR ab LUISENPLATZ gegen Atomenergie in die Pedale treten!
Auf zur FAHRRADDEMO GEGEN ATOMKRAFT in Potsdam!

Wenn mehr als 15 Personen im Straßenverkehr gemeinsam Fahrrad fahren, können die einzelnen FahrradfaherInnen nebeneinander her fahren und so nahezu eine Fahrspur für die Fahrradtour nutzen. Dies wollen wir nutzen, um auf die Aktivitäten im Wendland hinzuweisen und um ein Zeichen gegen Atomkraft in Potsdam zu setzen. Also kommt zahlreich, damit wir viel mehr als 15 Personen sind. mehr lesen

Hamburg: Demo „Leerstand zu Wohnraum“



Am Samstag, den 23. Oktober, gingen in Hamburg mehr als 5.000 Menschen unter dem Motto „Leerstand zu Wohnraum“ auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Leerstand sowie für die Legalisierung von Hausbesetzungen zu demonstrieren. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von 108 Initiativen, Vereinen und Organisationen.

Bereits im Vorfeld der gestrigen Demonstration hatte es eine intensive Kampagne zu den Themen steigende Mieten und Leerstand gegeben. Initiativen aus der „Recht auf Stadt“-Bewegung kämpfen seit mehreren Monaten für eine soziale Wohnungspolitik der städtischen Wohnungsgesellschaft SAGA/GWG, nach der Besetzung des Gängeviertels kam es immer wieder zu Hausbesetzungen und seit dem Sommer war die Stadt mit Aufklebern von Avanti gepflastert, auf denen im Layout der Astra-Werbung zu lesen war: „Astraturm besetzen. Was dagegen?“. (…) Das Spektrum, das auf der Demo mitlief, reichte von AktivistInnen aus dem Netzwerk „Recht auf Stadt“ über Flüchtlinge aus dem Lager Horst bis hin zu GewerkschafterInnen von ver.di, deren Vorsitzender Wolfgang Rose wenige Tage vor dem 23. Oktober ebenfalls zur Demonstration mit aufgerufen hatte. den ganzen Artikel lesen
Recht auf Stadt

Infoveranstaltung: Homophobie in der serbischen Gesellschaft

Dienstag 26.Oktober
20.30 Uhr Vortrag über Erste „Pride Parade“ in Serbien

Die Belgrader Pride konnte am 10.10.2010 erstmalig stattfinden- doch unterwelchen Umständen? Basierend auf den Vorkommnissen während der Parade in Belgrad wird eine Queer Aktivistin aus Serbien über die Anfänge der LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) Bewegung im ehemaligen Jugoslawien und deren Rechte informieren. Verbunden damit wird sie über die politische Szene inSerbien – mit Hooligans und Klerus als politische Faktoren und Entscheidungsträger– sprechen. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussionen.

Bildet Banden!

Der scheisz ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam) übertreibt jetzt völlig & behandelt Schwarzfahrer wie gesuchte Schwerverbrecher.

Angefangen mit stärkeren Kontrollen unterstützt durch die Bullen.

In den Bussen und Straßenbahnen des Potsdamer Verkehrsbetriebs (ViP) wird ab sofort für einige Monate verstärkt kontrolliert. Dabei soll auch die Potsdamer Polizei zum Einsatz kommen

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Gehen die Kontrolleure auf die Jagd.

Es sieht aus wie ein Überfall: Die Straßenbahn 93 stoppt auf der nächtlichen Brücke über die Neue Fahrt. Eine Gruppe junger Männer, mit orangefarbenen Warnwesten bekleidet, drängt durch die vordere Tür in den Wagen und fordert die Fahrgäste auf, ihren Fahrschein zu zeigen

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Und das alles nur wegen dem kapitalistischen ViP.

83 Schwarzfahrer hat der Potsdamer Verkehrsbetrieb (ViP) bei seinen Schwerpunktkontrollen vom Wochenende erwischt. Dies teilte gestern Martin Grießner mit, beim ViP der zuständige Abteilungsleiter. „Im Vergleich: Bei normalen Kontrollen werden pro Wochenende nur circa 30 Schwarzfahrer in unserem gesamten Netz festgestellt“, so Grießner. Eine „hohe Dunkelziffer“ bei Schwarzfahrern habe sich bestätigt.

weiterlesen (HK)

Die PNN berichtet, HK natürlich auch.

Lasst euch von dieser Abzocke nicht unterkriegen!

Für einen kostenlosen ÖPNV.
In Potsdam und ÜBERALL!!

Die datscha und die Stadt

Fraktion Die Andere stellt Anfrage an den Oberbürgermeister

Im September 2010 veröffentlichte das datscha-Kollektiv einen Offenen Brief. Zwei Anläße waren dafür ausschlaggebend: zum einen um ein Resumee nach zwei jahren Besetzung zu ziehen und zum anderen hatte die datscha Post von der KIS mit der Forderung Grundsteuern zu bezahlen erreicht.

Auch die Fraktionen und Gruppen der Stadtverordnetenversammlung erreichte das Schreiben. Daraufhin stellte die Fraktion Die Andere eine kleine Anfrage an den Oberbürgermeister. „Insbesondere soll geprüft werden, auf welcher Grundlage gegenüber dem geduldeten Kulturprojekt La Datscha die Grundsteuer umgelegt werden soll.

Dazu fragen wir den Oberbürgermeister:
1. Geht die Stadtverwaltung davon aus, dass ein Mietverhältnis zwischen ihr und den Nutzer/innen der La Datscha besteht?
2. Strebt die Stadtverwaltung eine vertragliche Sicherung des Projektes an?
3. Welche langfristigen Planungen bestehen für das Grundstück seitens der Stadtverwaltung bzw. der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten?
4. Welche Kosten für die Grundsteuer würden der Stadt Potsdam für das Grundstück entstehen, wenn es leer stände?“

Die Antworten auf Anfrage: die gesamte Kleine Anfrage mit den Antworten der Verwaltung // Anfrage im Netz

Es bleibt also spannend, wie sich das Verhältnis zwischen der Stadt Potsdam und der datscha weiterentwickelt.
Für den Erhalt aller selbstverwalteter (Frei-)Räume in Potsdam, die durch Schliessung, Räumung o.ä. bedroht sind!!

Der Castor rollt – auch in Potsdam

Infos und Termine

Über den Tellerrand

Neues aus der bunten weiten Welt der Hausprojekte, Squats und Freiraumbewegungen:

Oschersleben: Alge ev. leidet unter massiver Repression

Heute morgen um 09.00 Uhr (06.10.10) gab es eine Hausdurchsuchung des Geländes des Alge e.V.!!! Das Sondereinsatzkommando durchsuchte die Wohn-und Aufenthaltsräume. Die Lage um den Alge e.V. ist zurzeit sehr kritisch. Die Bewohner_innen und das Gelände sind nicht nur durch Polizei und staatliche Willkür bedroht, sondern auch durch Neonazis aus Oschersleben, die die Alge durchgängig beobachten und offensiv und provokant vor dem Gebäude stehen. weiter lesen

Besetzungsverbot in den Niederlanden

Die niederländische Regierung hat ein Gesetz erlassen, welches das Besetzen von leerstehenden Häusern in den Niederlanden als „illegal“ deklariert. Des Weiteren wurde angekündigt mehr als 200 Squats in den kommenden Monaten räumen zu lassen.

Seit mehreren Jahren ist die CDA (christlich demokratische Arbeiternehmerschaft) darum bemüht Hausbesetzungen in den Niederlanden zu kriminalisieren. Mit erstem Oktober 2010 geht dieser lang ersehnte christdemokratische Wunsch in Erfüllung. Die Strafe für Hausfriedensbruch wurde von einem Höchststrafmaß von 4 Monaten auf 1 Jahr angehoben. Für Besetzen in verband mit Einschüchterung oder Gewalt erwartet eine/n nun eine Höchststrafe von 2 Jahren Gefängnis und für besetzen in einer Gruppe (ab 3 Personen) in Verbindung mit Gewaltanwendung gibt’s ein Höchststrafmaß von 2 Jahren 8monaten. weiter lesen und über die Demo am 1.10.

Berlin: Wir bleiben alle – Vollversammlung am 27.9.

das Protokoll

Berlin: Neuer Umsonstladen in Kreuzberg

Am Samstag den 2. Oktober besetzten dutzende AktivistInnen ein leer stehendes Ladengeschäft in der Falckensteinstraße 5 und eröffneten einen Umsonstladen inkl. Kiezkafe und Info-Treffpunkt. Damit protestierten sie gegen Gentrifizierung, steigende Mieten und die Verdrängung der AnwohnerInnen aus ihren angestammten Kiezen. Der Mieter (ein alteingesessenes Farbengeschäft) war zuvor vom Hausbesitzer durch eine Erhöhung der Miete um mehr als das Doppelte vertrieben worden.
weiter lesen und Fotos

Hamburg: Leerstand zu Wohnraum

Ein breites Bündnis von inzwischen knapp 100 Initiativen, Organisationen und Gruppen ruft für den 23. Oktober zu einer Demonstration gegen die Wohnungsnot, steigende Mieten und Leerstand in Hamburg auf. Die offensive Parole lautet: „Nehmen wir uns das Recht auf Wohnraum!“ Am heutigen 1.10. fand eine Pressekonferenz der etwas anderen Art statt. weiterlesen

Lombego Surfers, Krawehl & Tigeryouth

Am Montag den 11.10. werden uns die großartigen Lombego Surfers aus Basel behren. Zusätzlich zu diesem musikalischen Leckerbissen haben wir auch noch Krawehl aus Bielefeld und Tigeryouth aus Berlin im Boot. Es lohnt sich in euren Lieblingsbungalow zu kommen…




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