Archiv für März 2011

Köln: Akute Räumungsgefahr im AZ!

Montag morgen , 04.00 Uhr: Wir haben die Info erhalten, dass die Räumung des AZ unmittelbar bevorsteht. Wir halten die Info für glaubwürdig. Kommt vorbei und sagt allen Bescheid. Wir haben schon mal eine Räumung verhindert – wir schaffen das auch noch einmal! Bitte beachtet unseren Aktionskonsens & lest was sie und uns erwartet: Eure Räumung wird lang, laut, hässlich und teuer!
Update Montag 06.45 Uhr: Bisher ist alles ruhig. Kommt vorbei und bringt Kaffee mit. Nächstes Plenum um 8 Uhr, dann um 12 Uhr.
Update Montag 07.30 Uhr: Weiterhin keine Räumung. Unsere Info lautet jedoch, dass heute oder morgen geräumt werden soll und wir gehen weiterhin davon aus, dass sie vertrauenswürdig ist.
Kommt bitte heute im Laufe des Tages vorbei und helft uns, das Haus zu schützen. Es ist weiterhin sehr wahrscheinlich, dass am Dienstag morgen geräumt wird. Richtet euch bitte darauf ein, die Nacht im AZ zu verbringen. Schlafplätze sind ausreichend vorhanden.
mehr Infos
das AZ auf twitter

Atomkraft? Nein danke!

Anti-Atom-Demo am 26.03.2011

26. März: Bundesweite Großdemonstrationen

Berlin – Hamburg – Köln – München

Am Samstag, 26. März finden in Berlin, Hamburg, Köln und München bundesweit Großdemonstrationen für den Atomausstieg statt. Aus der Katastrophe im AKW Fukushima müssen jetzt Konsequenzen gezogen werden: Wir dulden keine Beschwichtigungen, die AKWs müssen jetzt endgültig vom Netz! Komm auch:

Berlin – 12 Uhr – Potsdamer Platz

www.ausgestrahlt.de
www.x-tausendmalquer.de

Achtet auch auf weitere regionale Termine! Atomausstieg bleibt Handarbeit! Und noch ein paar Hintergrundinfos: sicher ist nur das risiko.pdf

26.03.2011 Soliabend für Russland

Soliabend für Antifabewegung in Russland
Infoveranstaltung zur Situation der Antifabewegung in Russland
Start 20 Uhr
ab 21 Uhr Konzert
The Black Tapes/Punkrock/Warschau
The Stubs/Punk`n Roll/Warschau

+ Aftershow Party mit Alltime Pop+Punkrock

Infoveranstaltung

Ende des letzten Jahres kam es in vielen russischen Städten zu nationalistischen Demonstrationen und gewalttätigen Übergriffen. Neonazis, Nationalisten und rechte Hooligans gehen seit dem verstärkt auf Hetzjagd nach nicht-slawisch aussehenden Menschen.
Ein getöteter Fan des ultranationalistischen Fussballclubs „Spartak“ war Anlass für Großkundgebungen in Moskau, St. Petersburg und anderen russischen Städten. Tausende Menschen zogen danach los, um die Straßen zu „säubern“.
Ein_e Refrent_in gibt Auskunft zur aktuellen Situation in Russland.

Atomausstieg sofort!

MAHNWACHE!!!! HEUTE (Montag 14.3.) ab 18 UHR auf dem PLATZ DER EINHEIT

In großer Betroffenheit über den Atomunfall in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, finden am Montag, 14. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in vielen Orten Mahnwachen statt.
Übersichtskarte

Freiheit statt Frontex

Aus aktuellem Anlaß sei euch diese Unterschriftenaktion ans Herz gelegt:

Freiheit statt Frontex -
Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit

Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben, im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“.

Die unglaublichen Tage auf dem Tahrirplatz in Kairo stehen für die Suche nach neuen Formen der Selbstorganisierung und Basisdemokratie. Der Wunsch nach gleichen Rechten, nach Autonomie und Teilhabe am wirtschaftlichen Reichtum, spiegelt sich aber auch in den Booten Richtung Europa wieder: jetzt aus Tunesien, seit Jahren aus Nord- und Westafrika. „Exit“ – sich die Bewegungsfreiheit zu nehmen und zu migrieren, um ein anderes, besseres Leben zu finden, und „Voice“ – die Stimme zu erheben und den Kampf vor Ort zu führen, sind keine Gegensätze, sie stehen vielmehr in einem lebendigen Wechselverhältnis.

Das hatten – noch offenkundiger – bereits die Umbrüche 1989 gezeigt. Die Abstimmung mit den Füßen katalysierte damals die Protestbewegungen gegen das realsozialistische Unterdrückungsregime. Die Mauer ist auch deshalb gefallen, weil die Menschen ihre Bewegungsfreiheit durchgesetzt haben. Um so verlogener erscheint heute die Freiheitsrhetorik westlicher PolitikerInnen, die angesichts der Migrationsbewegungen aus und über Nordafrika einmal mehr das Bedrohungsszenario der Überflutung bemühen, gegen die nun die europäische Grenzschutzagentur Frontex in Stellung gebracht wird.

Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt und sich in den letzten Wochen zögerlich bis bremsend gegenüber den Aufstandsbewegungen verhalten. Dahinter stecken starke ökonomische Interessen, aber auch die gewachsene Kollaboration in der Migrationskontrolle. Despoten wurden umso wichtigere „Partner“, je effektiver sie als Wachhunde für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten. Migrationsbewegungen aus Afrika sollten um jeden Preis eingedämmt werden. (…)

Der ganze Text: Freiheit statt Frontex.pdf

Zum Unterzeichnen der Deklaration bitte eine entsprechende kurze Mitteilung an fsf@antira.info schicken.

Auf diesen Websites wird der Stand der Unterschriften jeweils aktualisiert und über weitere mögliche Schritte informieren.

www.afrique-europe-interact.net/
http://w2eu.net/
http://kritnet.org/

8.März 2011




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: