Archiv für September 2011

Neue Zeiten

Der Umsonstladen in der datscha hat seine Öffnungszeiten von Montag auf Dienstag 18-21 Uhr verlegt.
Kommt vorbei, schaut euch um, nehmt was mit oder bringt was vorbei… über den Umsonstladen

Kukutza in Bilbao geräumt!

Ab gestern morgen um halb sechs haben baskische Bullen das besetzte soziale Zentrum Kukutza geräumt. Dabei wurden über dreißig Leute festgenommen und mindestens genau so viele durch Gummischrot, Knüppel usw.verletzt. Zur Zeit ist nicht wirklich klar wie die Situation ums Haus ist, gestern nachmittag schaffte es eine riesige Demonstration bis direkt vor das geräumte Gebäude, wurde dann aber von den Bullen mittels Gummigeschossen und Gas auseinandergetrieben, bzw. angegriffen. Was am Abend und in der Nacht geschah ist gerade schwer herauszubekommen. Die besten Infos auf deutsch gibt es im Augenblick auf einer Seite aus Hamburg .
An Filmmaterial gibt es einen Mittschnitt eines Livestreams von der Demo gestern Nachmittag.

und ein anderer Bericht von der Demo und den Angriffen der Bullen
Informiert euch auf den Internetseiten des KuKutza:
Seite auf baskisch und spanisch hier
Facebook mit vielen Fotos von gestern hier
Kukutza wiederbesetzen!! Köpi bleibt! Flora bleibt! Datscha bleibt! Wir bleiben alle!!

Solidarische Grüße ins Baskenland


aus der datscha


und von der Mietenstopp-Demo in Berlin am 3.9.

+++Anwalt des Kukutza in Bilbao informiert: Räumung steht kurz bevor+++weiterhin Aufruf zur Unterstuetzung+++
mehr Infos

Hoyerswerda – 20 Jahre danach

Aufruf zum antifaschistischen Spaziergang am 17. September 2011 in Gedenken an das Progrom von Hoyerswerda

Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen applaudiert. Mehrere hundert Menschen belagerten die Wohnheime fünf Tage lang, skandierten rassistische Parolen und versetzten die BewohnerInnen in Angst und Schrecken. Die Polizei sah sich nicht im Stande, diese Angriffe zu beenden. Schließlich wurden alle BewohnerInnen der Heime mit Bussen aus der Stadt evakuiert, weil ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der rassistische Mob hatte gesiegt.

Wenn sich im sächsischen Hoyerswerda im September diesen Jahres an den 20. Jahrestag der Geschehnisse von 1991 erinnert wird, hat das mit einer ernstgemeinten Auseinandersetzung und einer daraus folgenden Aufarbeitung und Gedenkkultur leider wenig zu tun. Seit 20 Jahren ist man sich hier einig, dass die Stadt und ihre BewohnerInnen für diese Debatten noch nicht bereit seien und es „andere Probleme“ gebe, als der Umgang mit dieser unschönen Geschichte, durch die diese Stadt weltweit in Verruf geraten ist. Und dennoch werden sich wohl auch in diesem Jahr wieder einige StadtvertreterInnen auf dem Lausitzer Platz oder einem anderen Ort fernab des Geschehens einfinden, um den „extremistischen Ausschreitungen“, wie es auf einer Stele anlässlich des 15. Jahrestages der Ereignisse hieß, von damals zu gedenken. weiterlesen und mehr Infos




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: