Archiv für Oktober 2012

Die datscha empfiehlt

Drei Veranstaltungen bzw.Termine, die man sich schon mal vormerken sollte oder heute wild uns sponten wahrnehmen kann:

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*Erstens
2. Fachforum – Zukunft der Arbeit und Solidarische Ökonomie
„Zeit für Alternativen: Anders arbeiten, wirtschaften, leben!“
Vom 26. – 28. Oktober 2012 im Projekthaus Potsdam

Freitag: Eröffnung ab 15.00 Uhr / Samstag: ab 9.30 Uhr / So ab 11.00 Uhr

Die aktuelle Finanz – und Schuldenkrise ist uns Anlass, sich intensiver mit Alternativen zu Wachstums- und Renditeideologien, fremdbestimmter Arbeit und unsozialen und umweltzerstörerischen globalen Wertschöpfungsketten zu beschäftigen. Es wird Zeit, der „Alternativlosigkeit“ der herrschenden politische Klasse eigene Konzepte entgegen zu setzen. Es wird Zeit, Auswege aus Sozialabbau und prekärer Beschäftigung, der Logik von GroßinvestorInnen und Banken sowie Ausbeutung und Fremdbestimmung zu zeigen. Dabei wollen wir Analyse und Kritik der aktuellen Krise des Kapitalismus mit der Vorstellung und Diskussion theoretischer und praktischer Alternativen verbinden. mehr Infos

*Zweitens
Diskussionsveranstaltung des Mietenstopp-Bündnisses mit Vertretern des Expertengremiums Potsdam 22 am 30. Oktober

Was? Offene Diskussionsrunde – Mietenstopp-Bündnis trifft Potsdam 22: Wer entscheidet, wo und wie wir wohnen sollen oder wollen? / Wann? 30.10., 19.00 Uhr / Wo? Treffpunkt Freizeit (Am Neuen Garten 64)

Hintergrund: Das Mietenstopp-Bündnis, bei dem auch der Stadtjugendring Potsdam e.V. mitwirkt, hat die Demonstration für bezahlbaren Wohnraum in Potsdam am 2. Juni 2012 organisiert, an der mehr als 2000 Potsdamer_innen teilgenommen haben. Alle Mitglieder im Mietenstopp-Bündnis haben ihre ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Wohnen in Potsdam – so werden an uns als Stadtjugendring immer wieder Probleme, noch bezahlbare Bleiben insbesondere für junge Menschen in Potsdam zu finden, herangetragen. Das Expertengremium Potsdam 22, das von der SVV beauftragt wurde, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, ist seit einigen Monaten aktiv. Die Diskussionsveranstaltung soll dazu dienen, Fragen nach dem Auftrag des Gremiums, der Tragweite der Empfehlungen und der Beteiligung der Bewohner_innen zu diskutieren sowie die Erfahrungen mit der Wohnsituation in unserer Stadt mit dem Gremium auszutauschen.

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*Drittens
Wahrscheinlich letzte Abstimmung zum weiteren Verbleib des Wohnprojektes WagenHausBurg auf Hermannswerder in der Stadtverordnetenversammlung am 07.November im Stadthaus, Friedrich-Ebertstr.
Genauere Infos dazu demnächst….

Refugee Protest – Demo 13.10. Berlin

Willkommen in Berlin! Für einen menschenwürdigen Aufenthaltsstatus in Deutschland! Asyl und Bewegungsfreiheit sind keine Privilegien, sondern Menschenrechte!

Aufruf zur Demonstration zur Unterstützung des Protestmarschs der Flüchtlinge in Deutschland am 13. Oktober 2012, um 15 Uhr am Oranienplatz

Wir, die streikenden Flüchtlinge des Protestzelts am Heinrichplatz in Berlin, laden alle Flüchtlinge, UnterstützerInnen und BewohnerInnen der Stadt ein, sich der Demonstration für ein menschenwürdiges Aufenthaltsrecht in Deutsch-land, für die Schließung der Asyllager und gegen Rassismus, Abschiebung und Residenzpflicht am Sa, den 13. Oktober 2012, um 15 Uhr am Oranienplatz anzuschließen. Abschlusskundgebung vor dem Bundestag. Das Zelt der streikenden Flüchtlinge in Berlin, das seit dem 3. August in Über-einkunft mit den Forderungen der Streikzelte in den anderen Städten aufge-schlagen ist, wird die Flüchtlinge willkommen heißen, die in zwei Gruppen Anfang Oktober in Berlin ankommen werden – nach einem ein-monatigen Fuß-marsch von Würzburg und einer ebf. einmonatigen „Lager-Tour“ im Bus durch die westlichen Bundesländer. Beide Gruppen werden sich nach ihrer Ankunft dem Berliner Zelt anschließen. Das Zelt in Berlin erklärt seine Entschlossenheit zur Zusammenarbeit und Fortsetzung des Protests. Unsere Teilnahme an dieser Zusammenkunft und der Demonstration steht für unser aller Kampf gegen den existierenden Rassismus und gegen die diskriminierenden Regeln für Flüchtlinge. Wir werden unsere Forderungen laut zu Gehör bringen, um die verantwortlichen PolitikerInnen aufzurütteln und zu erreichen, dass sie die Forderungen der Flüchtlingsproteste Ernst nehmen.

Fordert mit uns die Abschaffung von Abschiebungen, Lagern, Gut-scheinsystem und Residenzpflicht! Geht mit uns für Menschenrechte gemeinsam auf die Straße! Zusammen können wir es schaffen!

Mehr Infos auf:
refugeetentaction
asylstrikeberlin




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