Wohnsituation für junge Leute in Potsdam

Diskussion/Forum zum Thema Wohnsituation für junge Leute in Potsdam // Montag, 18.03.2013 um 17 Uhr // in der Scholle 51 (Geschwister-Scholl-Straße 51, 14471 Potsdam)

Mit wem? Mit den Mitgliedsorganisationen des SJR, Akteur_innen und Projekten aus Potsdam, dem Stadtsoziologen Andrej Holm (HU Berlin)… und dir

Intro
Proteste und Aktionen rund um das Thema Mieten, Wohnen, Verdrängung: Da gibt es die Demo des Bündnis Mietenstopp-Jetzt am 2. Juni 2012, ein Expertengremium Potsdam22, welches der Stadt dringend empfiehlt, etwas gegen den steigenden Druck zu tun, einen AK Recht auf Stadt, der sich gegründet hat, ein Rollsportkollektiv Potsdam, das sich für eine Skaterhalle einsetzt und vieles mehr.
Immer mehr thematisieren die Zukunft in unserer Stadt und verleihen ihrer Kritik und ihren Sorgen kreativ Ausdruck. Auch der Stadtjugendring Potsdam mit seinen 24 Mitgliedsorganisationen hat das Thema der Wohnsituation für junge Menschen zum Schwerpunktthema 2013 gemacht.

1. Die Situation – Hilflosigkeit vs. Protest: Zahlreiche Projekte und Mieter_innen kämpfen gegen ihre Verdrängung und finden keinen bzw. kaum passenden Ersatz oder Raum für etwas Neues. In Potsdam herrscht Wohnungsnot – in den Notunterkünften wird es knapp und auf dem Wohnungsmarkt teuer.
Unsicherheiten gibt es viele: Ob bei den „sofahoppenden“ Jugendlichen, bei den Bewohner_innen in der Heidesiedlung oder der Wagenhausburg, bei Jugendvereinen, die einfach keine Räume finden, auf den unzähligen WG-Castings, in der Scholle 51, deren Künstler_innen bald auf der Straße stehen, im Archiv, in der LaDatscha, auf der Nowawiese , in der nicht vorhandenen Skaterhalle – die derzeitige Situation wird von den Potsdamer_innen als sehr belastend empfunden.

Wir wollen Eure Erfahrungen hören und auf den Erfahrungen aufbauen.

2. Jugend zwischen „Lass Dir von Deinen Eltern eine Eigentumswohnung kaufen“ und „Störfaktor der Stadtentwicklung“: Gemeinsam wollen wir schauen, welche sozialen Folgen diese Entwicklungen haben. Welche Faktoren spielen eine Rolle, um die Phänomene des nicht-verfügbaren Wohn-und Kulturraumes in Potsdam und die damit zusammenhängenden Verdrängungsprozesse erklären zu können? Andrej Holm, kritischer Stadtsoziologe der HU Berlin wird uns dabei unterstützen.

Wir wollen uns eine gemeinsame Erklärungsbasis schaffen.

3. Eine Zukunft für ALLE Jugendlichen in Potsdam – wir wollen hier bleiben! Was macht Ihr schon jetzt ganz konkret, um die Situation zu verbessern? Was können gemeinsame Antworten auf die Frage
sein, welche Perspektiven und Alternativen wir gemeinsam entwickeln können? Das Recht auf die Stadt sollte insbesondere für die jungen Menschen, die sich ihr eigenes, selbständiges Leben erst noch aufbauen müssen, gemeinsam eingefordert und entwickelt werden.

Was können WIR tun?





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