Archiv für September 2013

28. September: Bundesweiter Aktionstag „Keine Profite mit der Miete!“

Wohnraum vergesellschaften!

Wer die Stadt dem Markt überlässt, weiß, dass nur die „Kaufkräftigen“ auf ihre Kosten kommen. Das Menschenrecht auf Wohnen kann nur gewährleistet werden, wenn der Ausstieg aus dem profitorientierten Wohnungsmarkt gelingt. Wohnraum muss vergesellschaftet, also allen unabhängig vom Einkommen zur Verfügung stehen. Deshalb: Keine Profite mit der Miete!

Leerstand zu Wohnraum!

Häuser werden aus Spekulationsgründen entmietet und stehen danach leer, um später gewinnbringender verwertet zu werden. Obwohl es an Wohnraum und Plätzen für Kultur und soziale Projekte fehlt, stehen so – ganz legal – in einigen Städten großflächig Büro- und Wohnimmobilien leer, Freiflächen veröden ungenutzt. Wer trotzdem einzieht, verhält sich illegal. Dieser absurde Zustand muss ein Ende haben. Spekulative Leerstände müssen verboten und Besetzungen von länger leerstehenden Immobilien und brachliegenden Flächen legalisiert werden.

Zwangsumzüge und -räumungen sofort stoppen!

Zwangsweise Räumungen sind der drastischste Ausdruck des Mietenwahnsinns. Insbesondere BezieherInnen von ALG II sind davon betroffen – Mieten übersteigen inzwischen schnell die Regelsätze, Schulden und Zwangsumzüge sind die Folge. Aber auch mit eigenem Einkommen ist man nicht mehr vor einer Räumungsklage geschützt: Wenn es die gesetzliche Möglichkeit gibt, aus einer Wohnung mehr Geld rauszuholen als bisher, wird sie auch genutzt und keine Kündigungsmöglichkeit ausgelassen.

Gemeinsam gegen steigende Mieten und Verdrängung!

Die bisherigen Kämpfe um das Recht auf Stadt waren meist lokal begrenzt. Aber die Logik, die hinter den Verschärfungen der Lebensbedingungen in den Städten steht, ist eine globale – die Kapitalisierung immer weiterer Bereiche des Lebens.
Wir haben uns deshalb zusammengetan, um ein Zeichen zu setzen: Die Stadt von morgen beginnt heute! Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!

Informiert euch! Organisiert euch! Werdet aktiv!
Aktionen in folgenden Städten: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hanau, Köln, Maintal
mehr Infos zu den Einzelnen Aktionen und den ganzen Aufruf lesen

5 Jahre La Datscha!!!

Wir werden 5 Jahre alt,
kommt vorbei und feiert mit uns!!!

Freitag 27.09. 21Uhr
Rocksteady Friday am Strand (bei Regen ziehen wir rein)
Volt Age/ ex Der Dritte Mann !!!
Nonstop Stereo/Kassel (ex Bash!)/Punkrock mit Kopf und Herz

Samstag 28.09. 21 Uhr
Turbine Stollprona/Sound of Marzahn
Plastic Propaganda/77er Punkrock aus Hamburch
+ very Special Guests
danach Disko Disko Disko
Es wird groß!!!

Spekulationsobjekt Leiblstr.11 – Offener Brief der BewohnerInnen

Potsdam, den 09.09.2013
Sehr geehrter Herr Jann Jakobs,
Sehr geehrte Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung,
Sehr geehrte ProPotsdam GmbH und Polo GmbH,
Sehr geehrte überregionale und regionale Medien,
Sehr geehrte Potsdamerinnen und Potsdamer,

Wir als die verbliebenen Mieter des Hauses in der Leiblstrasse 11 in Potsdam zeigen uns von den Verhandlungen bzw. Entscheidungen des Hauptausschusses am 14.08.2013 bzgl. einer von uns angestrebten Mieterprivatisierung enttäuscht.
Inzwischen ging uns der Kaufvertrag postalisch zu, in dem uns mitgeteilt wurde, wir „dürfen“ das Haus zum abgegebenen Höchstgebot erwerben. Was uns hier als Gunst verkauft wird, müssen wir stark kritisieren!
Systematisch wurde das städtische Mietshaus Leiblstrasse 11 durch die ProPotsdam GmbH in den letzten Jahren leergezogen. Angeblich, um es dann umfassend zu sanieren und im städtischen Bestand zu halten, tatsächlich jedoch, um das Haus meistbietend zu versteigern.
Dieses Prozedere steigert bekanntlich den Preis und die Stadt kann immense Mehrerlöse nun erwarten. Warum werden nicht alle städtischen Mietshäuser zukünftig vor dem Verkauf leergezogen und in einem stillen Bieterverfahren an die Höchstbietenden verkauft? Das hätte auch den „guten“ Zweck, dass die Bevölkerung von Potsdams Innenstadt ausgetauscht werden kann, folgend Eigenkapital generiert wird um die Entmieteten in die Peripherie abzuschieben.
der ganze Brief als pdf

Neodadaistisches mit „Die Partei“

„Der Abriss des Haus des Reisens im Jahr 2009 warf ein erstes Licht auf die Terroristen in der Mitte Potsdams. Ein Racket aus politischen und religiösen Fundamentalisten, gescharrt um den Oberbürgermeister Jakobs, plant eine Wiederholung der Geschichte. Sie wollen auch den letzten stolzen Turm, das Mercure Hotel Potsdam stürzen. Doch noch sind die Flieger nicht gestartet! Wir die Partei DIE PARTEI käpfen dagegen. Unser Mahnmarsch wird uns zu den Stätten der Verschwörung leiten und eine deutliches Zeichen gegen religiösen und politischen Fundamentalismus setzen. Ein ground zero ist genug!“
11.09.2013 / 18h Platz der Einheit

Keinen Fußbreit den Spinnern von „Pro Deutschland“!

Es ist Wahlkampf in Schland. Für die Parteinen gilt es fleissig Stimmen zu sammeln, auch die der Mitte-rechts bis Rechts-außen-Wähler_innen. In diesem Zuge versuchen seit einigen Wochen unterschiedlichste gesellschaftliche Aktuere, von Parteinen bis Medienverter_innen, Stimmung zu machen gegen das vermeindlich Fremde und eine angebliche Überfremdung, gegen Migrant_innen und Flüchtlinge. Einmal mehr dienen dabei rassistische Streotypen als Vehikel für eine Polarisierung der Mehrheitsdeutschen.
Mit dabei ist auch die Bürgerbewegung „Pro Deutschland“. Ihr populistisches Steckenpferd ist insbesondere die Heraufbeschwörung einer wachsenden Bedrohung für die „guten und rechtschaffenden Deutschen“ seitens des Islams bzw. gläubiger Muslimen und Muslima und durch einen sogenannten militanten Linksextremismus. Nach ihrem Verständinis wird sowohl gegen die eine als auch die andere Bedrohung durch die aktuelle Regierung zu wenig getan. „Pro Deutschland“ versteht sich selbst in diesem Kontext als „das Salz in der Suppe der Demokratie.“

Bis zur Wahl am 22.9. tourt eine Gruppe von Vertreter_innen von „Pro Deutschland“ durch sämtliche größeren Städte um im Akkord Kundgebungen abzuhalten und ihren geistigen Dünnpfiff zu verbreiten. In Potsdam soll es am Mittwoch, den 18. September drei Veranstaltungen geben: 09.30 bis 11.30 Uhr: Al-Farouk-Moschee, Am Kanal 61, danach 11.30 bis 13.30 Uhr: Dortustr. Ecke Brandenburger Str. und zum Schluss 13.30 bis 15.30 Uhr an der sogenannten Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, An der Alten Zauche 2 b

Keinen Fußbreit den islamophoben Rassisten/innen von „Pro Deutschland“! .




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