Archiv für Mai 2014

alle oder nirgends!


Räume und globale Bewegungsfreiheit erkämpfen!
Aufruf zum 36. BUKO-Kongress in Leipzig
29.5.-1.6.2014

Soziale Bewegungen verändern permanent die scheinbar klar abgesteckten Räume der Gesellschaft. Die starken Proteste gegen die kapitalistische Stadt und für Bewegungsfreiheit sind dabei zwei Beispiele, die heute sehr präsent in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Gleichzeitig fällt es jedoch auch hier schwer, über die Szene hinaus zu mobilisieren und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Neue Vorschläge, die über kleinere kosmetische Korrekturen hinausgehen und einen grundlegenden Gesellschaftswandel einfordern, sind kaum präsent. Auf dem 36. BUKO Kongress in Leipzig werden kritische Analysen und die notwendigen Kämpfe im Fokus stehen. Wir wollen nach Auswegen aus dem Bestehenden fragen. Die alleinige Erkenntnis der Existenz kapitalistischer Unterwerfung wird für uns kein Argument gegen eine emanzipatorische Zukunft sein.
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das Programm

Was ist die BUKO?
Die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) steht für emanzipatorische Politik, radikale Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse und für eine internationalistische Bewegung. Sie ist ein unabhängiger Dachverband, dem über 120 Eine-Welt-Gruppen, entwicklungspolitische Organisationen, inter- bzw. transnationalistische Initiativen, Solidaritätsgruppen, Läden, Kampagnen und Zeitschriftenprojekte sowie zur Zeit fast 100 Einzelpersonen angehören. Die BUKO wurde 1977 gegründet und ist damit eines der ältesten Basis-Netzwerke in Deutschland. Der Ursprung der BUKO lag in den Solidaritätsbewegungen mit den Befreiungskämpfen im Süden.
Die BUKO versteht sich als Ort linker, herrschaftskritischer Debatten und vernetzt dabei BUKO-Kampagnen und Arbeitszusammenhänge, die aus enwicklungspolitischer Mobilisierung und politischer Arbeit hervorgegangen sind. Die BUKO sucht den offenen Dialog mit anderen emanzipatorischen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen.

Grüße aus dem fernen Osten


Nein, die Reudich Rad Werkstatt ist nicht umgezogen und sie hat auch keine Filiale an der chinesischen Mauer für TouristInnen aufgemacht. Ihr könnt auch weiterhin jeden Mittwoch ab 16 Uhr in unserer Selbsthilfewerkstatt eure Schrottesel in Vorzeigerennschlitten verzaubern. Dazu gibts Schaumkaffee für alle und natürlich kompetente Schrauberberatung gegen Spende. Gerne darf auch Kuchen und Kekse mitgebracht werden.

Film- und Buchtipp

Neu im Kino: die MIETREBELLEN.
Aktuell täglich in Berlin im Kino Moviemento am Kottbusser Damm und im Lichtblick-Kino an der Kastanienallee zu sehen. Mehr Termine und Infos zum Film gibts hier: mietrebellen im Netz

Neu im Verlag assemblage:
Peter Nowak (Hg.): Zwangsräumungen verhindern – Ob Nuriye ob Kalle, wir bleiben alle

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne „Zwangsräumungen verhindern“ mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen. Das Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein, und wirft einen Blick auf Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist.
mehr Infos zum Buch

Sei dabei am 10. Mai!




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