Archiv für Januar 2015

STOP WAR ON MIGRANTS 5.-8. Februar Actiondays in Berlin


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A call to all the ones affected by the War that Europeen Union leads against Migrants and Refugees at the External Borders as well as inside its political and social order.

By CISPM “International Coalition of Sans-Papiers and Migrants Berlin

appel français ci-dessous – Aufruf auf deutsch siehe unten

On 6 of February 2014, more migrants were trying in collective action to overcome the border of the enclave of Ceuta (one of two borders of the European Union on African soil) across the sea. The Spanish Guardia Civil, fired on the swimming Migrants with rubber bullets and tear gas. Moroccan police, supported by local racists, also participated in the murderous hunt of migrants. At least 15 people were murdered that day, and 50 all together were missing. Dozens more were injured and illegally pushed back to Morocco.
A year after the killings, the families of the victims, witnesses among the road friends and activists for equality of people”s rights, remember this homicides.
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Chronik neonazistischer und menschenverachtender Aktivitäten 2014

Pressemitteilung des Antifaschistische Pressearchiv Potsdam

Am 24. Januar 2015 wird das Antifaschistische Pressearchiv Potsdam (APAP) die Chronik neonazistischer und menschenverachtender Aktivitäten in Potsdam und Umgebung für das Jahr 2014 veröffentlichen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im “Spartacus” um 19:30 Uhr wird die Chronik vorgestellt und über neonazistische und menschenverachtende Strukturen und Aktivitäten in Potsdam aufgeklärt. Danach findet eine Party statt, deren Einnahmen die anfallenden Kosten für antifaschistische und antirassistische Politik decken sollen.

Die vorliegende Chronik ist in diesem Jahr zusätzlich mit „menschenverachtend“ überschrieben. Rassistische, sexistische sowie diskriminierende Aus- und Vorfälle sind nun unter dem Begriff „menschenverachtend“ zusammengefasst. Dabei orientieren wir uns mit unserer Arbeit am Konzept der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“. Die Chronikeinträge sind demnach mitunter thematisch breiter als zuvor, was unter anderem damit zusammenhängt, dass nicht ausschließlich Umtriebe einer bestimmten Gruppe von Menschen (z.B. organisierte Neonazis) abgebildet werden sollen, sondern generell Aktivitäten, die diskriminierende und menschenverachtende Haltungen zum Ausdruck bringen. Im vergangenen Jahr zeigte sich besonders plastisch, durch Veranstaltungen wie Montagsdemonstrationen und dem Phänomen PEGIDA, wie anschlussfähig menschenverachtende Positionen gesamtgesellschaftlich verankert sind.
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Musikerviertel: MieterInnen-Proteste zeigen Erfolg



Die sechs Häuser im Musikerviertel in Babelsberg wurden den BewohnerInnen zum Kauf angeboten und sollen somit nicht an einzelne Privatinvestoren veräussert werden. Wie schon im Dezember letzten Jahres bekannt wurde, hat die Stadt anscheinend aufgrund der Proteste der MieterInnen-Gemeinschaft eingelenkt. Zu einem Festpreis von 170 000 € pro Haus wurde den BewohnerInnen der Erwerb der Gebäude angeboten. Fraglich ist nun, ob die Kosten für Kauf und Sanierung, für die MieterInnen tragbar sind und sie als Gemeinschaft den Kauf gestemmt bekommen oder ob die Stadt mit der horenden Summe für die Ein-bzw. Zweifamilenhäuser darauf spekuliert, dass die MieterInnen einen Rückzieher machen.
Trotz dieser Fragen zeigen der Zusammenschluss der MieterInnen-Gemeinschaft „Musikerviertel“ und ihr Schritt an die Öffentlichkeit, dass es sich lohnt, sich als BewohnerInnen zu organisieren und sich gegen die Verdrängung aus dem eigenen Wohnumfeld zur Wehr zu setzen. Damit sind sie das zweite Beispiel für einen erfolgreichen MieterInnen-Protest in Potsdam. Bereits 2013 konnte die Privatisierung der Babelsberger Heidesiedlung durch die AnwohnerInnen verhindert werden. Sie wird nun von der Stadt selbst sozialverträglich saniert. Und auch in den beiden Wohnkomplexen Einsteinstraße und Behlertstraße haben sich die Menschen zusammengeschloßen um gegen überzogenen Sanierungsmaßnahmen und Mieterhöhungen oder gar gegen einer Privatisierung gemeinsam vorzugehen.

MieterInnengemeinschaft Musikerviertel
und das Ganze auf fratzenbuch.com




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