Archiv für Mai 2015

Impressionen vom Frühlingsfest

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25 Jahre sind nicht genug – Flora baut!

Stell dir vor, die Flora baut… und alle machen mit!
Juli 2015 – Kurz nach Sonnenaufgang, Vögel zwitschern, vor der Piazza erreichen die ersten Sonnenstrahlen die Rote Flora. Eine morgendliche Ruhe liegt in der kühlen Luft. Ein Tag wie jeder andere in den letzten 25 Jahren – könnte man meinen.
Doch dann… Baugeräusche, Klopfen, Hämmern, ein Betonmischer beginnt zu röhren und eine Kreissäge heult. Ein Baugerüst steht vor der Roten Flora. Handwerker*innen arbeiten an allen Ecken. Baumaterial wird gerade angeliefert und abgeladen. Überall Leute und emsiges Treiben, es wird gekocht, laute Rufe und Musik sind zu hören.



Alles nur ein Traum?
Nö! Wir sind schon dabei. Bereits seit Oktober 2013 wird umgebaut: ein neuer zentraler Café- und Kneipenraum, eine neue Küche, neue Toiletten, eine Dusche, ein neuer Gruppenraum, um nur ein paar Arbeiten zu nennen, die sich kurz vor der Fertigstellung befinden. Aber da geht noch mehr!
Im Sommer wird es eine große Sommerbaustelle mit 50 Wandergesell*innen und anderen Handwerker*innen geben. Derzeit findet eine bauliche Bestandsaufnahme statt. Grob geplant und diskutiert werden unter Anderem:
die Erneuerung des Anbaus an der Terrasse
die Sanierung des Vordachs/Balkons
eine Sanierung der Dachanschlüsse
Fassadensanierung
Worauf wollen wir hinaus?
(mehr…)

9. Mai sei dabei! Frühlingsfest




LA DATSCHA und SV CONCORDIA NOWAWES laden zum alljährlichen FRÜHLINGSFEST am 9. MAI 2015.
Das Programm: Ab 15 Uhr Fussballtunier, Kaffee und Kuchen, unplugged Musike, Spiel und Spass für jung bis alt. 20 Uhr „Verdrängung hat viele Gesichter“ Dokumentarfilm [Berlin/2014]. Anschliessend Diskussion mit einer der FilmemacherInnen. Über den Film. Ab 22 Uhr Hör- und Tanzvergnügen zu gepflegten Pünkrock und Musik aus der Konserve.

Bands: Bier Iki Ütsch (Pdm)---Hörprobe
OnOnOn (Berlin)----Hörprobe
BugAttack (Rendsburg)---Hörprobe und zum Gucken

Der Ort: NOWAWIESE und LA DATSCHA. Am Babelsberger Park 15.

Spontandemo für die datscha

Mit einer kraftvollen und unangemeldeten Demonstration zogen am Abend des 30. April rund 70 Menschen durch Potsdam Babelsberg. Demonstriert wurde für den Erhalt des autonomen Kulturzentrums „la datscha, das im Herbst 2008 besetzt wurde und heute das letzte Projekt ohne Miet- oder Pachtvertrag in Potsdam ist. Das ehemalige Fährhaus an der Havel stellt seit der Besetzung nicht nur einen einmaligen Freiraum für eine Vielzahl von Menschen dar, sondern ist auch durch seine Lage, direkt an der Havel neben dem Babelsberger Park, ein Dorn im Auge der Stadt und der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten (SPSG). Auch wenn es in den vergangenen Jahren tatsächlich nie einen ernsthaften Räumungsversuch gab, so wurde aber seitens der Stadt und der SPSG immer wieder der Versuch unternommen über die Hintertür die Existenz und den Betrieb der datscha zu behindern und einzuschränken. Mehr Hintergrundinformationen in dem Flugblatt, das auf der Demo verteilt wurde.
Die Demo startete am Park Babelsberg und konnte ungehindert eine große Runde durch den Babelsberger Kiez drehen. Die sichtlich überforderten Einsatzkräfte der Polizei begleiteten zuerst nur den Demozug, meinten dann aber zum Ende der Veranstaltung rabiat durchgreifen zu müssen und versuchten einige TeilnehmerInnen festzunehmen, was ihnen aber nicht gelang. Sie stellten im Anschluss einige Personalien von PassantInnen fest. Ein Vertreter der Presse wurde allerdings angegriffen, als die Polizei versuchte ihm seine Kamera zu entreißen.

Bericht in der PNN




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