Archiv für Februar 2016

[Balkanroute] Bewegungsfreiheit versus Grenzregime. Humanitäre Lage und Proteste in Griechenland spitzen sich weiter zu


Protest against closure of border 28. February in Victoria Square, Bildquelle

++ Zwischen 22.000 und 25.000 geflüchtete Menschen sitzen in Griechenland fest. ++ Migrationsminister Yannis Mouzalas sschätzt, dass es in einem Monat bis zu 70.000 werden, wenn die Grenzen nicht wieder geöffenet werden. ++ In Idomeni und Athen protestieren die Geflüchteten täglich and fordern eine Grenzöffnung. ++ Im Verlauf des heutigen Vormittags versuchten die Protestierenden den Grenzzaun in Idomeni einzureissen. ++ Die Polizei setzte Tränengas ein. ++ Es gibt mehrere verletzte Kinder. ++
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Zahirat „Hassan“ Juseinov bleibt!

SV Babelsberg 03: „Wir haben erfahren, dass unser Co-Trainer & Spieler des Teams von Welcome United 03 abgeschoben werden soll. Unser Freund Zahirat „Hassan“ Juseinov lebt seit fast sechs Jahren mit seiner Familie in Potsdam, engagiert sich ehrenamtlich und ist längst Teil unseres Vereins und unserer Gesellschaft. Hassan bringt sich aktiv in unsere Gesellschaft ein, er kann niemandem eine Bitte abschlagen und ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Erst kürzlich bekam die Familie Juseinov ein weiteres Kind. Die Töchter und der Sohn der Familie besuchen hier in Potsdam die Schule, haben Freunde und fühlen sich hier heimisch.

Wir bitten euch, zeigt euch solidarisch und unterschreibt für einen dauerhaften Verbleib „Hassans“ und seiner Familie in Potsdam.“

Petition mitzeichnen

Pogida läuft nicht! Kein Aufmarsch diese Woche (am 03.03.2016)

Es findet diesen Mittwoch kein Aufmarsch und auch keine Gegendemonstration statt. Es ist also nach sechs Wochen endlich mal wieder Zeit den Mittwoch mit anderen Aktivitäten zu verbringen als die RassistInnen von Pogida an der Verbreitung ihrer geistigen „Höhenflügen“ zu hindern, z.B. die Füße hochlegen und ein gutes Buch lesen oder oder

Hirn statt Hetze! Wäre ja vielleicht auch mal ein Motto…

Quelle: Pogida auf dem Rückzug

[Nachgehört] Pogida in Potsdam

1000 Polizisten schützen 100 Rassisten und stürmen linke Kneipe. Interview mit Lutz Boede, geführt von Radio Corax

„Seit Mitte Januar gibt es auch in Potsdam einen Ableger der Pegida-Bewegung. Seit einigen Wochen geht Pogida immer Mittwochs auf die Straße. Während zu den ersten Veranstaltungen bis zu 200 Leute kamen, sind es mittlerweile nur noch 80 Pogida-Anhänger. Die werden allerdings von einem Großaufgebot der Polizei gesichert. Über 1000 Polizisten waren vergangene Woche im Einsatz, um Pogida gegen die zahlreichen Gegendemonstrierenden abzuschirmen. Neben der Demonstration stürmten Polizisten zudem die linke Kneipe „Nowawes“. In welchem Verhältnis dieser Polizeieinsatz steht, und was von Pogida noch bekannt ist, darüber haben wir mit Lutz Boede gesprochen. Er sitzt für die Fraktion „Die Anderen“ in der Stadtverodtnetenversammlung Potsdam und demonstriert regelmäßig gegen Pogida. Zunächst erzählte er uns, wo Pogida politisch zu verorten ist.“

Interview anhören

Rassismus tötet!


Seit dem 11. Januar dieses Jahres erleben wir in Potsdam jede Woche das gleiche Ritual: ein neu gegründeter Pegida – Ableger namens „POGIDA“ mobilisiert einen rassistischen Mob aus Nazis, rechten Fußballhools, Verschwörungsfans und sogenannten „besorgten Bürger_innen“. Sie ziehen von einem Stadtteil zum anderen und verbreiten dabei einen kruden Mix aus rassistischen Vorurteilen, scheinbar einfachen Forderungen und weinerlichen Parolen. Die Pegiden werden dabei jedes Mal von einem gigantischen Polizeiaufgebot eskortiert, welches unter dem Vorwand der Durchsetzung der Meinungsfreiheit jeweils die halbe Stadt lahmlegt, Grundrechte außer Kraft setzt und versucht, jeglichenWiderstand gegen diese braunen Aufmärsche durch Repression zu verhindern.
Wir wollen raus aus diesem Ritual des Reagierens! Wir wollen endlich wieder offensiv unsere politischen Positionen auf die Straße tragen. Wir wollen deutlich sagen, dass auch Pogida nur ein Ausdruck des rassistischen Normalzustandes in der kapitalistischen Gesellschaft ist.
Wir wollen unseren Widerstand und unsere Wut über Asylrechtsverschärfungen und den kalkulierten Tod an den Grenzen der Festung Europa zeigen!
Lasst uns Rassismus beim Namen nennen und für eine andere Welt streiten, statt jede Woche Pogida hinterher zu rennen!
Deshalb: Heraus zur eigenen Demonstration in der Innenstadt, dort, wo die Verantwortlichen sitzen!
Kommt am 24. Februar um 17.00 Uhr zur Demonstration in den Lustgarten. Unser Ziel ist das Dorint – Hotel direkt auf dem Weg nach Bornstedt!
Rassismus tötet, die mörderischen Verhältnisse kippen!

Achtet auf die aktuelle Ankündigungen:
nopogida
pogidawatch
tickerpotsdam
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RAcism Kills!
Since the 11th of January 2016 we witness the same ritual every week: the newly formed group „POGIDA“, which is following the Dresdenstyle of Pegida, mobilizes a mob of extreme right-wing hooligans, conspiracists, racists and so-called „concerned citizens“.They walk around from one part of the city to the other and spread a mixture of racist prejudices, alleged „normal“ claims and whiny paroles. Mostly they are no more than 100 people, but they are well protected by a massive force of police blocking entire districts to traffic, disregarding fundamental rights and trying to prevent resistance by repression.
Let’s get out of this ritual! We want to spread our ideas on the streets in an offensive way again. We want to say it clearly, that even POGIDA is just an expression of the racist normal conditions in a capitalistic society. We want to show our rage and our resistance to the tightening of the asylum law and the fortress Europe! Let’s call racism by its name and fight for a better world, instead of running after POGIDA every Wednesday. Therefore: Come to our own demonstration in the city centre of Potsdam. There, where the responsible persons are.
Join the demonstration: February 24th at 5pm | Lustgarten (next to Mercure Hotel). Racism kills, stop the murdering conditions!

Konzert und VoKü am 01.03

POGIDA-MENSCHENFEINDE in BABELSBERG? No Pasaran


Es sind inzwischen sieben verschiedene Gegenveranstaltungen gegen den sogenannten Abendspaziergang der Rassistentruppe angemeldet. Laut Anmelder_Innen wird die Polizei, im Gegensatz zu den letzten Veranstaltungen, Gegenprotest in Hör – und Sichtweite zulassen. Veranstaltungen sind links und rechts an der Großbeerenstraße angemeldet und genehmigt. Eine Demonstration startet am Stadion und zieht bis zum Rathaus Babelsberg, eine andere im Industriegebiet Wetzlarer Str./Nutheschnellstraße, als „Antifaschistische Kurzdemo“, bis zum Bahnhof Medienstadt. Der Verein „Musikerviertel e.V.“ hat auf der Bahnübergangsseite Richtung Stern eine Kundgebung angemeldet, so dass eigentlich nur zwei Richtungen übrig bleiben dürften, durch die August Bebel Straße Richtung Bahnhof Griebnitzsee oder sogar weiter durch die Breitscheid Str. zum S-Bahnof Babelsberg oder über die Großbeerenstr., vorbei an verschiedenen Gegenprotesten, zum S-Bahnhof Babelsberg. Die Polizeiführung hat schon letzte Woche moniert, dass es ein heikler Einsatz werden dürfte, da die Rassist_Innen durch das (so die Polizei) Wohnzimmer der Linken in Potsdam laufen wollen. Zeigen wir ihnen, dass es Grenzen des Guten Geschmacks gibt und dieser Nazizirkus nur gegen den Willen und Widerstand eines großen Teils der Potsdamer Bevölkerung durch Babelsberg zu prügeln sein wird. Babelsberg ist nicht Rehbrücke!!

Die Gegenveranstaltungen im Einzelnen:
18-22 Uhr Wetzlarer Str./Großbeerenstraße
(Platz am Filmgymnasium)
Kundgebung „Refugees welcome – Für Weltoffenheit und Toleranz“
Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“
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18-22 Uhr Ahornstraße/Großbeerenstraße
Kundgebung „Potsdam bleibt bunt – Kein Platz für Pogida“
KV Die Linke
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17.30 Uhr Willi-Frohwein-Platz/Am Findling
Gedenkveranstaltung an Görings Schießerlass vom 17.02.1933
VVN-BdA Potsdam
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18-22 Uhr Willi-Frohwein-Platz/Am Findling
Kundgebung „Babelsberg bleibt bunt – Refugees welcome!“
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18-22 Uhr Nuthestraße/Wetzlarer Straße
Antifaschistische Kurzdemo „Refugees welcome“
Richtung Bahnhof Medienstadt
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17.30-22 Uhr Karl-Liebknecht-Stadion bis Rathauskreuzung
Demo „Our House! Gegen alte und neue Nazis!“
SV Babelsberg 03
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18 Uhr Großbeerenstraße/Bahnhofstraße
Kundgebung des Musikerviertel e.V.
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Demoticker
!!AchtungNeu!!!Infotelefonnummer: 015219357385!!AchtungNeu!!
BabelsbergKarte
Nebenbei: Antifa Youth Action Week Potsdam 15. – 20.02.2016
Pogida stoppen---No Pasaran

Fahrradwerkstatt

Wegen erhöhter Pogidascheiße an Mittwochen findet die Werkstatt am 11.02. und 18.02. , also Donnerstag, ab 16 Uhr statt. Dann hoffentlich bald wieder Mittwochs, wenn das „Volk“ wieder in seine Höhlen zurückgekrochen ist, aus dem es hervorgekommen war….

Tatort Rassismus – AfD Wahlkampf 2016 stören! Kampagne


Kreativer Protest gegen AfD & Co. AfD-Infostand in Mannheim eingemauert.

Pogi… was? Kein Fussbreit RassistInnen und Nazis, auch nicht in Rehbrücke!



10.02.2016:
POGIDA-NAZIS IN POTSDAM-REHBRÜCKE STOPPEN!

Auch am heutigen Mittwoch wird sich der Wanderzirkus „Kitty und Co.“ in Potsdam treffen. Diesmal hat Anmeldemüller den Bahnhof Rehbrücke als Treffpunkt ausgesucht.

+++ UPDATE 10.02.2016 11:01 Uhr +++

Der Anmelder der Demonstration „You ´ll never walk alone! Pogida stoppen!“ hat Rechtsmittel gegen die Verkürzung der Demoroute bis zum Bahndamm Drewitzer Straße eingelegt. Mit einer Entscheidung ist noch vor Beginn der Demo zu rechnen. Informiert euch!

*** ANGEMELDETE GEGENDEMOS ***

• 17.00 Uhr vom Magnus-Zeller-Platz über Drewitzer Straße bis Bahndamm: (Klage gegen Endpunkt läuft noch) Demonstration „You´ll never walk alone! Pogida stoppen!“
mehr Infos
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• 18.00 Uhr Bahnhof Rehbrücke: (Bahndamm gegenüber Tram-Haltestelle auf der Potsdamer Seite) Kundgebung des Bündnisses „Potsdam bekennt Farbe“

Mehr Infos
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• 18.00 Uhr Bergholz-Rehbrücke, Arthur-Scheunert-Allee: (Höhe Institut für Getreideverarbeitung) Kundgebung des Bündnisses „Tolerantes Nuthetal“

Mehr Infos

Quelle der Infos
Aktionskarte, Demotipps und wichtige Telefonnummer wieder auf nopogida.de




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