Allgemein

17.06//21Uhr//HarmonyRockaz Italo Punk/Pop Soliparty

Aktionstage gegen die Welt der G20



Neben dem Gipfel in Hamburg, gibt es in diesem Jahr viele weitere Treffen der G20-Gruppe in Deutschland, darunter die sogenannte G20-African-Partnership-Conference, die am 12. und 13. Juni im Gasometer in Berlin Schöneberg stattfinden soll. In einer Stadt, die durch die Berliner Konferenz (1884) wie wenige andere für die koloniale Aufteilung und Zurichtung des afrikanischen Kontinents steht, möchten sich 2017 Repräsentant*innen sogenannter globaler Führungsmächte zusammensetzen, um ihre kapitalistischen und militärischen Interessen abzugleichen. Während die deutsche Bundesregierung zu keinerlei materiellen Entschädigungen für den Völkermord an den Herero und Nama bereit ist und die Umbennennung kolonialer Straßennamen lediglich selten und wenn, dann nur aufgrund starken Drucks von antikolonialen Initiativen erfolgt, reden sie von “Partnerschaft”, meinen aber Kollaboration. Und zwar mit den Staaten, die bereit sind, die EU-Grenzen weiter nach außen zu verlagern und die Erschließung und Ausbeutung “neuer Märkte” (Ressourcen und Menschen) im Namen des kapitalistischen Wachstums- und Expansionswahns zu forcieren.

alle aktionen vom 9. bis 12.6. im Überblick
wir sind wütend, Hintergrundinformationen auf dt, engl, frz
gegen die Welt der G20

Brienner-Straße-Protest

Police wants to evict the Brienner Str Protest, We wont return to that camp

Nach sechs Tagen Protest will die Verwaltung des Berliner Bezirks den Prozess beenden, heute morgen wurden alle Zelte weggenommen, aber die Menschen wollen mit ihren Kindern auf der Straße bleiben.
Unterstützung wird dringend gebraucht, wenn möglich bringen Sie Decken, Schlafsäcke und alles was warm ist, um die Nacht draußen verbringen zu können. Warmes Essen und Getränke sind auch sehr willkommen. Bitte sagen Sie es allen weiter und kommen Sie und schließen sich uns an!!!

Wir brauchen jemand zum unsere protest anmelden!
Konzert: Am Mittwoch von 13 bis 16 Uhr werden einige Freund_innen hier ein Solidaritätskonzert geben. Bitte kommen Sie und lasst uns einander treffen.
Telefon: 015774163432
Adresse: Brienner Str. 16, 10713 Berlin Ubahn Fehrberliner
Seit 6 Tagen haben mehr als 80 Menschen, alle Familien, die in dem Lager wohnten, dieses verlassen und beschlossen draußen zu bleiben, bis sie einen neuen Platz zum Schlafen kriegen. Der Grund sind die unmenschlichen Bedingungen im Lager. Es gibt viele Bettwanzen die fortwährend die Kinder beißen. Der Arzt des Lagers behauptet es wäre nur eine “Allergie”. Diese Erklärung wurde auch der Presse über die Probleme berichtet, aber es gibt noch mehr schwerwiegende Probleme. Wenn Sie selbst hingehen und mit den Menschen sprechen, können Sie ehrlichere Informationen kriegen als aus den “deutschen” Medien. Die Essensqualität ist sehr schlecht, sie wird als Müll bezeichnet. Der Heimleiter hört den Menschen nicht zu und seine Antwort auf die Forderungen war das Einsetzen einer sehr repressiven und gewalttätigen Security im Lager, um vollständige Kontrolle über die Menschen zu erlangen.
Am Mittwoch wollte der Vater eines sehr kranken Kindes etwas Brot aus der Küche holen um es seinem Kind zu geben. Er ging in die Küche, aber was passierte, war ein Zusammenprall mit der security, die anfingen ihn heftig zu schlagen. Der Vater musste ins Krankenhaus und diese Szene bewegte viele Menschen des Lagers, die diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen wollten. Viele Farsi, Dari und Arabisch sprechende Familien gingen aus dem Lager rauss und begannen ihren Protest, mit dem sie fordern in ein anderes Lager zu ziehen.
weiterlesen

„Dem Kirchentag den Marsch blasen“

Kundgebung | 26. Mai | 15:00 Uhr | Alter Markt

Wir hoffen, wir werden Euch den Tag versaut haben…
Evangelischer Kirchentag. Das ist so ein Event, mit dem man eigentlich nichts zu tun hat, von dem man aber eine Vorstellung hat. Menschen vom eigenen Gutsein beseelt treffen sich, es wird gesungen und biodynamisches Brot verzehrt, alle haben sich ganz schrecklich lieb – „mit Apfelsaft und Butterkeks, junge Christen unterwegs“, so in etwa. Wenn man nichts damit zu tun hat macht man einen großen Bogen drum, aber nix worüber man sich aufregen müsste. Tun wir aber doch. Warum?
In diesem Jahr kommt der Evangelische Kirchentag auch nach Potsdam. Und das hat Gründe. Und zwar keine Guten. Denn im Jahre 2017 feiert die Evangelische Kirche quasi ihr 500jähriges Gründungsdatum, das sie im Thesenanschlag Martin Luthers und dem damit in Gang gesetzten Abspaltungsprozess von der katholischen Kirche verortet.weiterlesen

6.5. / 13 Uhr / Luisenplatz / Aktion / Ferries not Frontex!

Das Team von „Jugend rettet Potsdam“ haben sich anlässlich der jüngsten Ereignisse vom Osterwochenende entschlossen, zu einem internationalen Aktionstag aufzurufen, an dem in möglichst vielen Städten in Europa zeitgleich kleinere (medienwirksame) Aktionen stattfinden. Diese sollen in Solidarität zu den Beteiligten des Osterwochenendes, sowie allen anderen SAR-NGOs stehen, jedoch nicht im Namen einer solchen durchgeführt werden.

In Potsdam wird zu einer Kundgebung aufgerufen, zu der ihr herzlich eingeladen seid:

Während das Osterwochenende für viele aus Schokolade und Braten bestand, gerieten auf dem Mittelmeer so viele Menschen wie nie zuvor in Seenot. An nur 3 Tagen mussten mehr als 8000 Menschen gerettet werden. Die meisten der 25 beteiligten Schiffen waren von NGOs, wobei lediglich 2 Schiffe der EU an den Rettungen beteiligt waren. Während dieser Rettungseinsätze gerieten dabei erstmals sogar zwei NGO-Schiffe in Seenot, da diese ihre Kapazitäten weit überschreiten mussten. Augenzeug_innen sprechen von ca. 20 Opfern. Angesichts dieser Umstände ist es der Arbeit aller Beteiligten, sowie einer ganzen Menge Glück zu verdanken, dass das Wochenende nicht noch mehr Tote gefordert hat.
Dennoch verlieren Menschen aufgrund kapitalistischer Ausbeutung ihre Existenzgrundlagen.Jeden Tag sterben Menschen, weil sie in bürgerkriegsähnlichen Zuständen leben. Jeden Tag werden Menschen verschleppt und gefoltert, weil sie sich einer anderen Religion oder politischen Meinung zugehörig fühlen. Diesen Menschen wird eine „sichere Flucht“ verwehrt. Der einzige Weg ins „rettende Europa“ führt sie in die Hände skrupelloser Schlepper. Diese zwängen die Schutzsuchenden in seeuntaugliche Boote und schicken sie hinaus auf das offene Mittelmeer, in dem Wissen, dass sie es nicht bis nach Europa schaffen werden. Es kann nicht sein, dass die Antwort der EU und ihrer Partner auf eine der größten humanitären Krisen die Kriminalisierung Helfender, Abschottung und Militarisierung ist! Es ist unhaltbar, dass freiwillige Helfende sich der Gefahr eines Seenotfalls ausgesetzt sehen müssen, weil die europäischen Institutionen mehr und mehr unterlassene Hilfeleistungen praktizieren.
Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik der EU, die das Mittelmeer zum Massengrab für tausende von Menschen macht! Wir fordern sichere Einreisemöglichkeiten für Menschen ungeachtet ihrer geografischen und sozialen Herkunft, sowie finanziellen Möglichkeiten! Deshalb kommt mit uns am 6.5. um 13 Uhr auf den Luisenplatz und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir die diese Zustände nicht weiter akzeptieren!

For a safe passage! Ferries not Frontex!

Solidarische Grüße,
Das JR-Team aus Potsdam

Ferries not Frontex! Call by watch the med

--- english version ---
(mehr…)

1.Mai--Berlin

Ungehorsam sein, unseren Widerstand auf die Straße tragen

Diesmal ohne polizeiliche Anmeldung. Der Revolutionäre 1. Mai, 18 Uhr, Berlin

Am Abend des 1. Mai 2017 werden wir durch Kreuzberg demonstrieren. Kreativ und ungezwungen. Bunt und entschlossen. Mit Schwung und Fantasie. Gegen die Gentrifizierung im Kiez und die Politik der G20-Staaten.

30 Jahre Revolutionärer 1. Mai – Wir freuen uns wie Bolle

Die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration ist nicht angemeldet. Wir haben nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre keine Lust mehr auf leidliche Kooperationsgespräche mit der Polizei und staatliche Demonstrationsverbote. Vergangenes Jahr war uns verboten worden, mit der Demo am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg zu starten. Das war uns aber schnurz, denn wir und andere Demonstrant*innen nahmen das Verbot nicht hin, trafen uns trotzdem am O-Platz und zogen von dort los. Die unangemeldete Demonstration am 1. Mai 2016 zog selbstbestimmt über das Gelände des MyFestes und dann weiter durch die Straßen unserer Viertel. hier weiter

Nice to beat you! Naziaufmarsch am 1. Mai in Halle/Saale verhindern



Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration angemeldet. Die bisher aufrufenden Gruppen lassen eine Anreise mehrerer Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland erwarten.

Warum die Nazis erneut Halle als Aufmarschort einer 1.Mai-Demonstration gewählt haben, erscheint zunächst nicht nachvollziehbar. Offensichtlich haben sie ihren letzten Maiauftritt in Halle bereits vergessen. Denn 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist dabei neben Leipzig bisher nicht nur eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird.

Mehr Infos zum Tag selbst: Antifa-Mobi-Seite / Mobi-Seite von Halle gegen Rechts

„Make Potsdam great again“

Das wir der Frankfurter Allgemeinen Zeitung irgendwann einmal zustimmen würden hätten wir auch nicht gedacht. Aber naja, Dinge geschehen…
„Make Potsdam schön again“

Fahrt zur Befreiungsfeier des KZ Mauthausen 2017

Das Deutsche Mauthausen Komitee Ost (DMKO e.V.) lädt auch dieses Jahr vom 03. bis zum 08. Mai zu einer Fahrt zu den 72. Befreiungsfeiern des KZ Mauthausen und seiner Nebenlager ein. Unsere Intention für 2017 ist, engagierte Menschen mit Interesse an historisch-politischer Bildung zu finden. Diese Menschen wollen im besten Fall auch zukünftig die Eindrücke vom Besuch der historischen Orte und Gedenkstätten, pädagogisch-didaktischer Hintergründe und Ausstellungen weitergeben, uns bei Organisierung und Durchführung der Fahrt im kommenden Jahr unterstützen.

Die Reise kostet pro TeilnehmerIn 350,- Euro. Solltest Du Schwierigkeiten bei der Zahlung der Reise haben, sag uns bitte Bescheid. Wir können dann Ratenzahlung vereinbaren oder weitere Finanzierungslösungen erwägen.

Die An- und Abreise erfolgt mit zwei Kleinbussen und zwei PKW. Wir haben uns aus Kostengründen für die Unterbringung in Doppelzimmern mit Halbpension entschieden. Anmeldung unter: kontakt@dmko.de

Weitere Details




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: