Allgemein

6.5. / 13 Uhr / Luisenplatz / Aktion / Ferries not Frontex!

Das Team von „Jugend rettet Potsdam“ haben sich anlässlich der jüngsten Ereignisse vom Osterwochenende entschlossen, zu einem internationalen Aktionstag aufzurufen, an dem in möglichst vielen Städten in Europa zeitgleich kleinere (medienwirksame) Aktionen stattfinden. Diese sollen in Solidarität zu den Beteiligten des Osterwochenendes, sowie allen anderen SAR-NGOs stehen, jedoch nicht im Namen einer solchen durchgeführt werden.

In Potsdam wird zu einer Kundgebung aufgerufen, zu der ihr herzlich eingeladen seid:

Während das Osterwochenende für viele aus Schokolade und Braten bestand, gerieten auf dem Mittelmeer so viele Menschen wie nie zuvor in Seenot. An nur 3 Tagen mussten mehr als 8000 Menschen gerettet werden. Die meisten der 25 beteiligten Schiffen waren von NGOs, wobei lediglich 2 Schiffe der EU an den Rettungen beteiligt waren. Während dieser Rettungseinsätze gerieten dabei erstmals sogar zwei NGO-Schiffe in Seenot, da diese ihre Kapazitäten weit überschreiten mussten. Augenzeug_innen sprechen von ca. 20 Opfern. Angesichts dieser Umstände ist es der Arbeit aller Beteiligten, sowie einer ganzen Menge Glück zu verdanken, dass das Wochenende nicht noch mehr Tote gefordert hat.
Dennoch verlieren Menschen aufgrund kapitalistischer Ausbeutung ihre Existenzgrundlagen.Jeden Tag sterben Menschen, weil sie in bürgerkriegsähnlichen Zuständen leben. Jeden Tag werden Menschen verschleppt und gefoltert, weil sie sich einer anderen Religion oder politischen Meinung zugehörig fühlen. Diesen Menschen wird eine „sichere Flucht“ verwehrt. Der einzige Weg ins „rettende Europa“ führt sie in die Hände skrupelloser Schlepper. Diese zwängen die Schutzsuchenden in seeuntaugliche Boote und schicken sie hinaus auf das offene Mittelmeer, in dem Wissen, dass sie es nicht bis nach Europa schaffen werden. Es kann nicht sein, dass die Antwort der EU und ihrer Partner auf eine der größten humanitären Krisen die Kriminalisierung Helfender, Abschottung und Militarisierung ist! Es ist unhaltbar, dass freiwillige Helfende sich der Gefahr eines Seenotfalls ausgesetzt sehen müssen, weil die europäischen Institutionen mehr und mehr unterlassene Hilfeleistungen praktizieren.
Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik der EU, die das Mittelmeer zum Massengrab für tausende von Menschen macht! Wir fordern sichere Einreisemöglichkeiten für Menschen ungeachtet ihrer geografischen und sozialen Herkunft, sowie finanziellen Möglichkeiten! Deshalb kommt mit uns am 6.5. um 13 Uhr auf den Luisenplatz und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir die diese Zustände nicht weiter akzeptieren!

For a safe passage! Ferries not Frontex!

Solidarische Grüße,
Das JR-Team aus Potsdam

Ferries not Frontex! Call by watch the med

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1.Mai--Berlin

Ungehorsam sein, unseren Widerstand auf die Straße tragen

Diesmal ohne polizeiliche Anmeldung. Der Revolutionäre 1. Mai, 18 Uhr, Berlin

Am Abend des 1. Mai 2017 werden wir durch Kreuzberg demonstrieren. Kreativ und ungezwungen. Bunt und entschlossen. Mit Schwung und Fantasie. Gegen die Gentrifizierung im Kiez und die Politik der G20-Staaten.

30 Jahre Revolutionärer 1. Mai – Wir freuen uns wie Bolle

Die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration ist nicht angemeldet. Wir haben nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre keine Lust mehr auf leidliche Kooperationsgespräche mit der Polizei und staatliche Demonstrationsverbote. Vergangenes Jahr war uns verboten worden, mit der Demo am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg zu starten. Das war uns aber schnurz, denn wir und andere Demonstrant*innen nahmen das Verbot nicht hin, trafen uns trotzdem am O-Platz und zogen von dort los. Die unangemeldete Demonstration am 1. Mai 2016 zog selbstbestimmt über das Gelände des MyFestes und dann weiter durch die Straßen unserer Viertel. hier weiter

Nice to beat you! Naziaufmarsch am 1. Mai in Halle/Saale verhindern



Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration angemeldet. Die bisher aufrufenden Gruppen lassen eine Anreise mehrerer Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland erwarten.

Warum die Nazis erneut Halle als Aufmarschort einer 1.Mai-Demonstration gewählt haben, erscheint zunächst nicht nachvollziehbar. Offensichtlich haben sie ihren letzten Maiauftritt in Halle bereits vergessen. Denn 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist dabei neben Leipzig bisher nicht nur eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird.

Mehr Infos zum Tag selbst: Antifa-Mobi-Seite / Mobi-Seite von Halle gegen Rechts

„Make Potsdam great again“

Das wir der Frankfurter Allgemeinen Zeitung irgendwann einmal zustimmen würden hätten wir auch nicht gedacht. Aber naja, Dinge geschehen…
„Make Potsdam schön again“

Fahrt zur Befreiungsfeier des KZ Mauthausen 2017

Das Deutsche Mauthausen Komitee Ost (DMKO e.V.) lädt auch dieses Jahr vom 03. bis zum 08. Mai zu einer Fahrt zu den 72. Befreiungsfeiern des KZ Mauthausen und seiner Nebenlager ein. Unsere Intention für 2017 ist, engagierte Menschen mit Interesse an historisch-politischer Bildung zu finden. Diese Menschen wollen im besten Fall auch zukünftig die Eindrücke vom Besuch der historischen Orte und Gedenkstätten, pädagogisch-didaktischer Hintergründe und Ausstellungen weitergeben, uns bei Organisierung und Durchführung der Fahrt im kommenden Jahr unterstützen.

Die Reise kostet pro TeilnehmerIn 350,- Euro. Solltest Du Schwierigkeiten bei der Zahlung der Reise haben, sag uns bitte Bescheid. Wir können dann Ratenzahlung vereinbaren oder weitere Finanzierungslösungen erwägen.

Die An- und Abreise erfolgt mit zwei Kleinbussen und zwei PKW. Wir haben uns aus Kostengründen für die Unterbringung in Doppelzimmern mit Halbpension entschieden. Anmeldung unter: kontakt@dmko.de

Weitere Details

NEIN zum Polizeistaat! Ein Kampagnenaufruf


NEIN zum Polizeistaat! Ein Kampagnenaufruf
#maaslosübertrieben ist die Verschärfung des §113StGB!

Mindestens drei Monate Gefängnis soll künftig bekommen, wer einen Polizisten tätlich angreift. Als „tätlicher Angriff“ gilt dabei jede aktive Handlung gegen den Körper des Polizisten. Wie harmlos sie auch sein mag. Soll jemand zum Beispiel von Polizisten abgeführt werden und schlägt dabei im Reflex den Arm des Polizisten weg, wären das mindestens drei Monate Haft. Genauso, wenn jemand, der in einen schmerzhaften Polizeigriff genommen wird, nicht ruhig bleibt, sondern versucht, sich zu befreien. Dabei muss er den Polizisten nicht einmal treffen. Der Versuch würde schon reichen für drei Monate Haft. Ist man mindestens zu zweit, wäre eine relativ harmlose Widerstandshandlung, ohne Schmerzen für den Polizisten, sogar sechs Monate Mindeststrafe wert. Zum Vergleich: Eine Mindeststrafe von sechs Monaten sieht das Gesetz sonst nur für schwerste Straftaten vor: für gefährliche Körperverletzung etwa, für Zwangsprostitution oder sexuellen Missbrauch von Kindern.

Mehr Infos/Facebook
Petition mitzeichnen

18. März | 15:00 Uhr | Nauener Tor

Recht auf Bleiben Demo

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.
Bundes- und europaweiter Aktionstag gegen Rassismus, Faschismus und Austerität

Bund, Länder und Kommunen haben eine neue Gangart eingelegt: Sinkende Anerkennungs- und steigende Abschiebezahlen bestimmen die aktuelle Politik. Auch Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam kurbelt die Abschiebemaschinerie an und setzt auf die Entsolidarisierung der Gesellschaft. Dagegen rufen wir zu Protest und Widerstand auf: Asylrecht und Flüchtlingsschutz jetzt und hier!

Demo: 15 Uhr ab Nauener Tor
Kundgebung: 16 Uhr Landtag/Steubenplatz

Das Asylrecht ist ein Individualrecht und darf nicht durch pauschale Bewertungen von Herkunftsländern ausgehebelt werden. Wir verlangen von Brandenburg, sich nicht zum verlängerten Arm einer verfehlten bundesweiten Asylpolitik zu machen. Wir fordern, dass die Landesregierung klar und öffentlich Stellung gegen Abschiebungen in das Kriegsgebiet Afghanistan bezieht! Afghanistan ist kein sicheres Land!

Wir fordern den Zugang zu einem fairen und individuellen Asylverfahren statt nächtliche und unangekündigte Abschiebungen nach dem Dublin-Abkommen! Potsdam muss Farbe bekennen und Verantwortung für hier lebende Geflüchtete übernehmen. Die Unterbringung von Asylsuchenden darf nicht dubiosen Sicherheitsunternehmen obliegen. Für eine menschenwürdige Unterbringung von Schutzsuchenden inmitten der Potsdamer und Brandenburger Gesellschaft! Für eine Unterbringung in Wohnungen!

Aufruf der U-24
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Aktion „Platz nehmen“ – So.12.03.2017

Gründung des Bündnisses „Stadtmitte für alle“

11:00 bis 15:00Uhr – Alter Markt
Der Alte Markt wird zum Aussenwohnzimmer – mit Sofas, Stühlen und einem Mitbring-Buffet. Wir holen drei Sofas und Teppiche, dazu bringen alle Stühle, Decken und was leckeres zum Essen mit. So erzeugen wir ein farbenfrohes und ungewöhnliches Bild, das zeigt, dass wir uns eine Stadtmitte für Alle wünschen. Das Ganze soll durchaus den Charakter eines Volksfestes haben und wird die offizielle Gründung des Bündnisses „Stadtmitte für Alle“ (inkl. Pressetermin) sein.
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Erklärung der Datscha!

Wir wollen zu den Vorkommnissen um das Kulturzentrum „la Datscha“ in der Nacht vom 11.02.2017 auf den 12.02.2017 Stellung nehmen, da wir denken, dass es prinzipiell ein paar Dinge klarzustellen gibt…als Pdf lesen




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: