Allgemein

FH SoliParty

RUND UM DIE FACHHOCHSCHULE

24-Stunden-Staffel gegen die Privatisierung der Potsdamer Stadtmitte!
Freitag, 8.09. 18 Uhr bis Samstag, 9.09. 18 Uhr auf dem Alten Markt und rund um die FH
Sa.18:00 Uhr Abschlussveranstaltung mit Infos und Jam-Session
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Den Mietenwahnsinn stoppen!



Aus dem Aufruf zur Mieten-Stopp-Demo am 15.09.2017:

Was haben Jauch, Kirsch, Plattner und Groth gemeinsam?
Sie leisten sich eine Stadt.

Was haben Müller, Jerhad, Nguyen und Jankowski gemeinsam?
Sie können sich diese Stadt nicht mehr leisten.

Die Einen bauen für Millionen neue Häuser oder kaufen alte und sanieren sie teuer. »Ihr neues Anlageobjekt« steht dann meist an den großen Bauschildern – nicht »Ihre neue Wohnung«, denn die können sich die Anderen nicht leisten. Den ganzen Aufruf zur Demo lesen

Mehr Infos /
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WarmUp-Veranstaltung vor der Demo

Muss Wohnen immer teurer werden?
Mit Andrej Holm
Wann: Donnerstag, 7. September 19:00 – 22:00
Wo: Altes Rathaus Kulturhaus Potsdam
Am Alten Markt 9 , Potsdam
Mehr Infos

G20 in Hamburg

Hier ein bisschen was zum lesen über den Gipfel in Hamburg.

Ein paar ausgewählte Presseerklärungen, Auswertungen und Stellungsnahmen:

Presseerklärung Welcome to Hell „G20- das war’s“

„Die rebellische Hoffnung von Hamburg“ von der IL

„Wir sind radikal, aber nicht doof… Flora bleibt!“

Und hier findet ihr eine Linksammlung, zum weiterstöbern und -lesen!

27.07.//Konzert//SaraHebe und Alice DEE


feministischer Rap aus Buenos Aires/Argentinien mit Band-------------Support Alice DEE

Feminist Hip Hop Konzert mit Sara Hebe und Alice Dee

It’s bigger than Hip-Hop! *

Hip-Hop ist ein Ort, wo Beats und Rhymes, MCs und Publikum zusammentreffen und eine gute Zeit haben.

Aber Hip-Hop ist auch Selbstermächtigung und Emanzipation aus erlebten Unterdrückungsverhältnissen** in Texten, Worten und Flows. HipHop-Künstler*innen und ihr Publikum haben sich überall auf der Welt diese Selbstermächtigungen aus unterschiedlichen Positionen angeeignet.

Es sind vor allem “female rap, hiphop feminism, grrrls who rap, women in hiphop…” ***, die Hip-Hop zu einem feministischen Raum machen. Mit ihren Worten und Flows benennen sie die Verflochtenheit von Unterdrückungsverhältnissen und erfinden Handlungsmöglichkeiten, die darüber hinausweisen.

Feministische öffentliche Räume zu schaffen ist in dieser Gesellschaft ein Werkeln an der Utopie. Beim Werkeln fallen Späne: Es gibt Irritation, Unverständnis, Reibung, Konflikthaftes. Das zeigt, dass das Schaffen eben dieser feministischen öffentlichen Räume genau das ist, was es braucht. Es braucht sie, damit etwas anderes entstehen kann, damit sich der Handlungsspielraum von Menschen, die sich mit weniger Privilegien durch diese Welt schlagen, vergrößert. Es braucht sie, um sich etwas anderes als den sexistischen und rassistischen Status Quo überhaupt vorstellen zu können. Es braucht sie, damit andere Selbstverständlichkeiten erlebbar werden. Und es braucht sie, um sich an etwas zu erfreuen, das weniger ermüdend und langweilig ist. Feministischer HipHop ist ein solcher öffentlicher Raum. Bigger than!…

* Zitat von Dead Prez, unter anderem von Erykah Badu aufgegriffen und weitergeschrieben: „…re-writing the history with a feminist glance on whats going on in hip hop and giving new meanings to the same old slogans…“ (https://biggerthanfest.wordpress.com/about/)
** Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Antiromaismus, VerBehinderung, Armut, Religion, Patriarchat, White Supremacy, ………………………………………. you name it
*** http://www.noboysbutrap.org/
reinhören

[13.07.2017] Fachhochschule besetzt!



Wer es noch nicht mitbekommen hat, heute am frühen Nachmittag wurde das zum Abriß freigegebene Gebäude der Fachhochschule Potsdam besetzt.

Die BesetzerInnen schreiben: „Wir haben das Fachhochschulgebäude am Alten Markt besetzt, weil wir diese Ressource als großen gemeinschaftlich nutzbaren Freiraum erhalten und allen Menschen in Potsdam frei zugänglich machen möchten.

Unsere Absicht ist nicht, den laufenden Betrieb noch den Auszug der Fachhochschule zu stören. Unser Anliegen ist es, das Gebäude zu erhalten, deswegen werden wir Beschädigungen weder vornehmen noch dulden. Wir bitten Sie daher, die ungenutzten Räume zu öffnen oder uns Schlüssel zur Verfügung zu stellen. Wir werden die von uns genutzten Räume allerdings nicht mehr freiwillig aufgeben. […]“ weiter lesen

Informiert euch! Website / Twitter
und kommt vorbei und unterstützt die Besetzung! Wie? Infos hier

Stadtmitte für alle!
Fachhochschule statt preussisch Disneyland!

Aktionstage gegen die Welt der G20



Neben dem Gipfel in Hamburg, gibt es in diesem Jahr viele weitere Treffen der G20-Gruppe in Deutschland, darunter die sogenannte G20-African-Partnership-Conference, die am 12. und 13. Juni im Gasometer in Berlin Schöneberg stattfinden soll. In einer Stadt, die durch die Berliner Konferenz (1884) wie wenige andere für die koloniale Aufteilung und Zurichtung des afrikanischen Kontinents steht, möchten sich 2017 Repräsentant*innen sogenannter globaler Führungsmächte zusammensetzen, um ihre kapitalistischen und militärischen Interessen abzugleichen. Während die deutsche Bundesregierung zu keinerlei materiellen Entschädigungen für den Völkermord an den Herero und Nama bereit ist und die Umbennennung kolonialer Straßennamen lediglich selten und wenn, dann nur aufgrund starken Drucks von antikolonialen Initiativen erfolgt, reden sie von “Partnerschaft”, meinen aber Kollaboration. Und zwar mit den Staaten, die bereit sind, die EU-Grenzen weiter nach außen zu verlagern und die Erschließung und Ausbeutung “neuer Märkte” (Ressourcen und Menschen) im Namen des kapitalistischen Wachstums- und Expansionswahns zu forcieren.

alle aktionen vom 9. bis 12.6. im Überblick
wir sind wütend, Hintergrundinformationen auf dt, engl, frz
gegen die Welt der G20

Brienner-Straße-Protest

Police wants to evict the Brienner Str Protest, We wont return to that camp

Nach sechs Tagen Protest will die Verwaltung des Berliner Bezirks den Prozess beenden, heute morgen wurden alle Zelte weggenommen, aber die Menschen wollen mit ihren Kindern auf der Straße bleiben.
Unterstützung wird dringend gebraucht, wenn möglich bringen Sie Decken, Schlafsäcke und alles was warm ist, um die Nacht draußen verbringen zu können. Warmes Essen und Getränke sind auch sehr willkommen. Bitte sagen Sie es allen weiter und kommen Sie und schließen sich uns an!!!

Wir brauchen jemand zum unsere protest anmelden!
Konzert: Am Mittwoch von 13 bis 16 Uhr werden einige Freund_innen hier ein Solidaritätskonzert geben. Bitte kommen Sie und lasst uns einander treffen.
Telefon: 015774163432
Adresse: Brienner Str. 16, 10713 Berlin Ubahn Fehrberliner
Seit 6 Tagen haben mehr als 80 Menschen, alle Familien, die in dem Lager wohnten, dieses verlassen und beschlossen draußen zu bleiben, bis sie einen neuen Platz zum Schlafen kriegen. Der Grund sind die unmenschlichen Bedingungen im Lager. Es gibt viele Bettwanzen die fortwährend die Kinder beißen. Der Arzt des Lagers behauptet es wäre nur eine “Allergie”. Diese Erklärung wurde auch der Presse über die Probleme berichtet, aber es gibt noch mehr schwerwiegende Probleme. Wenn Sie selbst hingehen und mit den Menschen sprechen, können Sie ehrlichere Informationen kriegen als aus den “deutschen” Medien. Die Essensqualität ist sehr schlecht, sie wird als Müll bezeichnet. Der Heimleiter hört den Menschen nicht zu und seine Antwort auf die Forderungen war das Einsetzen einer sehr repressiven und gewalttätigen Security im Lager, um vollständige Kontrolle über die Menschen zu erlangen.
Am Mittwoch wollte der Vater eines sehr kranken Kindes etwas Brot aus der Küche holen um es seinem Kind zu geben. Er ging in die Küche, aber was passierte, war ein Zusammenprall mit der security, die anfingen ihn heftig zu schlagen. Der Vater musste ins Krankenhaus und diese Szene bewegte viele Menschen des Lagers, die diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen wollten. Viele Farsi, Dari und Arabisch sprechende Familien gingen aus dem Lager rauss und begannen ihren Protest, mit dem sie fordern in ein anderes Lager zu ziehen.
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„Dem Kirchentag den Marsch blasen“

Kundgebung | 26. Mai | 15:00 Uhr | Alter Markt

Wir hoffen, wir werden Euch den Tag versaut haben…
Evangelischer Kirchentag. Das ist so ein Event, mit dem man eigentlich nichts zu tun hat, von dem man aber eine Vorstellung hat. Menschen vom eigenen Gutsein beseelt treffen sich, es wird gesungen und biodynamisches Brot verzehrt, alle haben sich ganz schrecklich lieb – „mit Apfelsaft und Butterkeks, junge Christen unterwegs“, so in etwa. Wenn man nichts damit zu tun hat macht man einen großen Bogen drum, aber nix worüber man sich aufregen müsste. Tun wir aber doch. Warum?
In diesem Jahr kommt der Evangelische Kirchentag auch nach Potsdam. Und das hat Gründe. Und zwar keine Guten. Denn im Jahre 2017 feiert die Evangelische Kirche quasi ihr 500jähriges Gründungsdatum, das sie im Thesenanschlag Martin Luthers und dem damit in Gang gesetzten Abspaltungsprozess von der katholischen Kirche verortet.weiterlesen

6.5. / 13 Uhr / Luisenplatz / Aktion / Ferries not Frontex!

Das Team von „Jugend rettet Potsdam“ haben sich anlässlich der jüngsten Ereignisse vom Osterwochenende entschlossen, zu einem internationalen Aktionstag aufzurufen, an dem in möglichst vielen Städten in Europa zeitgleich kleinere (medienwirksame) Aktionen stattfinden. Diese sollen in Solidarität zu den Beteiligten des Osterwochenendes, sowie allen anderen SAR-NGOs stehen, jedoch nicht im Namen einer solchen durchgeführt werden.

In Potsdam wird zu einer Kundgebung aufgerufen, zu der ihr herzlich eingeladen seid:

Während das Osterwochenende für viele aus Schokolade und Braten bestand, gerieten auf dem Mittelmeer so viele Menschen wie nie zuvor in Seenot. An nur 3 Tagen mussten mehr als 8000 Menschen gerettet werden. Die meisten der 25 beteiligten Schiffen waren von NGOs, wobei lediglich 2 Schiffe der EU an den Rettungen beteiligt waren. Während dieser Rettungseinsätze gerieten dabei erstmals sogar zwei NGO-Schiffe in Seenot, da diese ihre Kapazitäten weit überschreiten mussten. Augenzeug_innen sprechen von ca. 20 Opfern. Angesichts dieser Umstände ist es der Arbeit aller Beteiligten, sowie einer ganzen Menge Glück zu verdanken, dass das Wochenende nicht noch mehr Tote gefordert hat.
Dennoch verlieren Menschen aufgrund kapitalistischer Ausbeutung ihre Existenzgrundlagen.Jeden Tag sterben Menschen, weil sie in bürgerkriegsähnlichen Zuständen leben. Jeden Tag werden Menschen verschleppt und gefoltert, weil sie sich einer anderen Religion oder politischen Meinung zugehörig fühlen. Diesen Menschen wird eine „sichere Flucht“ verwehrt. Der einzige Weg ins „rettende Europa“ führt sie in die Hände skrupelloser Schlepper. Diese zwängen die Schutzsuchenden in seeuntaugliche Boote und schicken sie hinaus auf das offene Mittelmeer, in dem Wissen, dass sie es nicht bis nach Europa schaffen werden. Es kann nicht sein, dass die Antwort der EU und ihrer Partner auf eine der größten humanitären Krisen die Kriminalisierung Helfender, Abschottung und Militarisierung ist! Es ist unhaltbar, dass freiwillige Helfende sich der Gefahr eines Seenotfalls ausgesetzt sehen müssen, weil die europäischen Institutionen mehr und mehr unterlassene Hilfeleistungen praktizieren.
Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik der EU, die das Mittelmeer zum Massengrab für tausende von Menschen macht! Wir fordern sichere Einreisemöglichkeiten für Menschen ungeachtet ihrer geografischen und sozialen Herkunft, sowie finanziellen Möglichkeiten! Deshalb kommt mit uns am 6.5. um 13 Uhr auf den Luisenplatz und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir die diese Zustände nicht weiter akzeptieren!

For a safe passage! Ferries not Frontex!

Solidarische Grüße,
Das JR-Team aus Potsdam

Ferries not Frontex! Call by watch the med

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Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: